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Tarifbemessungsgrundlagen

Hinweise zur Nutzung der Tarifbemessungsgrundlagen

Die Tarifbemessungsgrundlagen dienen linienweise und linienübergreifend der Einordnung von Fahrkarten in Entfernungsstufen und führen damit in jeder Fahrkartenart zur Fahrpreisermittlung für eine bestimmte Fahrkarte.

Die Bemessungsgrundlagen sind in den Übersichten für jede Linie mit allen Fahrwegen richtungsweise angegeben. Die einzelnen Spalten haben folgende Bedeutung:

Tarifzonen

Das im HVV bediente Gebiet ist in Flächenzonen unterteilt. Die Tarifzonen berücksichtigen außerhalb des Bereichs Hamburg AB weitestgehend Stadt- und Gemeindegrenzen. Sie werden für die Preisbemessung von Zeitkarten und außerhalb des Bereichs Hamburg AB auch von Einzelkarten verwendet.

Ringe

Der Verbundraum ist in fünf radial um das Hamburger Stadtzentrum verlaufende Ringe (A, B, C, D und E) unterteilt. Die beiden inneren Ringe (A und B) bilden den Bereich Hamburg AB. Er umfasst das gesamte Stadtgebiet Hamburg sowie einige angrenzende Städte und Gemeinden. Die Ringe sind für Einzel- und Tageskarten (Bartarif) und für das Großkunden-Abonnement (ProfiTicket) preisbildend.

City/Stadtverkehre/Innenstadt (City/SV/IS)

Für Verkehre innerhalb bestimmter Städte und Gemeinden außerhalb des Bereichs Hamburg AB  sind besondere Geltungsbereiche für City- und Stadtverkehrs-Einzelkarten festgelegt worden. Der Bereich „IS“ umfasst das Gebiet der Hamburger Innenstadt und stellt somit einen besonderen Bereich zur Preisberechnung bei Einzelkarten (Kurzstrecke und Nahbereich) dar.

Kreise/Landkreise

Für Schüler-Zeitkarten gelten aus Vereinfachungsgründen als Tarifgrenzen u.a. die jeweiligen Grenzen der schleswig-holsteinischen Kreise bzw. niedersächsischen Landkreise.

Zahlgrenzen

Innerhalb des Bereichs Hamburg AB sind alle Linien mittels Zahlgrenzen in Teilstrecken bzw. Teilbereiche unterteilt, die zur Feststellung des Geltungsbereichs der Einzelkarten für die Kurzstrecke und den Nahbereich dienen. Mit der Kurzstreckenkarte können eine, mit der Nahbereichskarte können zwei Teilstrecken/Teilbereiche befahren werden. Die Teilstrecken bzw. Teilbereiche werden durch Zahlgrenzen abgegrenzt. Die Lage der Zahlgrenzen wird durch „ZG“ bzw. „ZGD“ (mehrere Haltestellen sind einer Zahlgrenze zugeordnet und daher tariflich gleichgestellt) dargestellt. Die Zahlgrenzen stellen also keine Zonen, sondern Punkte dar, die meist auf Haltestellen liegen.

Mit der Kurzstreckenkarte sind Fahrunterbrechungen auf der jeweiligen Linie, im Bereich Innenstadt sowie innerhalb des Bahnverkehrs zulässig.

Für das Umsteigen mit der Nahbereichskarte gelten folgende Regelungen:

  • Der Umsteigepunkt gilt als Zahlgrenze. Wenn Linien streckengleich verlaufen, wird der für den Fahrgast günstigste Umsteigepunkt angenommen.
  • Zugwechsel im Bahnnetz sowie Fahrzeugwechsel innerhalb des Bereichs Innenstadt (IS) gilt nicht als Umsteigen im Sinne des Tarifs.

Tarifbemessungsgrundlagen als PDF

Hier finden Sie die die Bemessungsgrundlagen für alle Linien, optional unterstützt Sie die Suchfunktion.

Geben Sie bitte die eine Linien-Nummer Ihrer Wahl ein, z.B. U2,
und klicken Sie auf „Suchen“.

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