Hauptnavigation

Titelbild  

Bedingungen der HVV-Garantie

Die HVV-Garantie kann im Fall einer Verspätung von mehr als 20 Minuten am Fahrtziel in Anspruch genommen werden. Maßgeblich für die Berechnung der Verspätung sind die jeweils aktuell gültigen Fahrplanzeiten und Anschlüsse, die in der Fahrplanauskunft unter hvv.de veröffentlicht sind. Bei geplanten und vorab veröffentlichten Abweichungen vom Regelfahrplan (z.B. bei Baumaßnahmen) ist der Sonderfahrplan Grundlage für einen Garantieanspruch.

Die Inanspruchnahme der Garantie ist an eine tatsächliche Fahrt im Gebiet des HVV mit U-, S-, A-Bahn, Regionalverkehrszügen, Bus oder Schiff gebunden. Wird eine geplante Fahrt vom Betreiber außerplanmäßig nicht geleistet, kann die Garantie ebenfalls in Anspruch genommen werden.
Angebote von switchh Partnern sind von der Entschädigung ausgeschlossen.

Die Meldung einer Verspätung muss innerhalb einer Frist von 3 Kalendertagen nach Vorfallsdatum erfolgen. Für die Auszahlung einer Entschädigung ist die Vorlage einer gültigen HVV-Fahrkarte für die bemängelte Fahrt erforderlich.

Antragstellung

Der Antrag kann über folgende Wege gestellt werden:

  • im Internet unter hvv.de
  • telefonisch unter 040/32 88-48 49
    Bei Antragstellung über das Internet erhält der Kunde eine Eingangsbestätigung per E-Mail.

Entschädigungen

Eine Entschädigung für Verspätungen oder Fahrtausfall im Rahmen der HVV-Garantie ist an den Besitz einer HVV-Fahrkarte geknüpft. Alle anderen Fahrkarten (DB Ländertickets, Schönes-Wochenende-Ticket etc.) sowie Angebote von switchh Partnern sind von der Entschädigungsleistung ausgeschlossen.

Für die bemängelte Fahrt muss eine gültige Fahrkarte vorgelegt werden, die auch tatsächlich für die bemängelte Fahrt genutzt wurde. Es reicht nicht die erklärte Absicht, eine solche Fahrkarte erst noch kaufen zu wollen oder der Hinweis auf andere Fahrkarten, in deren Besitz man ist.

Die Entschädigungsleistung erfolgt ausschließlich in bar, nicht als Überweisung, und kann innerhalb von 3 Monaten nach Vorfallsdatum in einer der HVV-Servicestellen abgeholt werden.

Nach dem Eingang einer Verspätungsmeldung wird geprüft, ob die Voraussetzungen für eine Entschädigung vorliegen. Ist dies der Fall, erhält der anmeldende Kunde einen Beleg über seinen Garantieanspruch. Dieser ist mit einer spezifischen Buchungsnummer versehen und ist bei Abholung der Entschädigung vorzulegen. Bei Ablehnung eines Garantieanspruchs wird der anmeldende Kunde hierüber informiert.

Bei der Abholung der Entschädigung sind der ausgedruckte Beleg über den Garantieanspruch und die benutzte Fahrkarte vorzulegen.

Bei Entschädigungsbeträgen über 5 Euro ist der Personalausweis oder Reisepass vorzulegen.

Eine Entschädigung kann nur durch Erfassung der Kundendaten in der Datenbank erfolgen. Ein Antrag muss immer auf den Namen des Fahrkarteninhabers ausgestellt sein.

Entschädigungsbeträge

Bei mehr als 20 Minuten Verspätung am Ziel wird bei einer Fahrt im HVV eine Entschädigung in Höhe des halben Fahrpreises gezahlt.

Die Entschädigung ist an eine tatsächlich verspätete Ankunft am Ziel der Gesamtstrecke gebunden. Unterwegsverspätungen, die nicht zu einer mehr als 20-minütigen Verspätung an Ihrem Reiseziel führen, werden nicht berücksichtigt.

Bei Einzelfahrkarten wird eine Entschädigung in Höhe des halben aufgedruckten Fahrpreises gezahlt. Bei Zeitkarten erfolgt die Entschädigung anteilig, wobei der Berechnung durchschnittliche Benutzungshäufigkeiten je Kartentyp zugrunde gelegt werden.

Die Entschädigung bei Zeitkarten kann maximal so oft erfolgen, bis die Höhe des halben tatsächlichen Kaufpreises erreicht wurde (bei Monats- und Abokarten sowie SemesterTickets je Monat, bei Wochenkarten je Woche).

Bei Tageskarten oder Gruppenkarten erfolgt ebenfalls eine anteilige Entschädigung. Auch hier werden durchschnittliche Benutzungshäufigkeiten je Kartentyp zugrunde gelegt. Wenn mehrere Personen eine Verspätung mit einer Gruppenkarte erfahren, kann nur einmal eine Entschädigung in Anspruch genommen werden.

Bei rechnerischen Entschädigungsbeträgen unter 1 € wird immer 1 € ausgezahlt.

Stellungnahmen zu den Anträgen

Im Falle einer Ablehnung des Garantieantrages erhält der Kunde mit dem Antwortschreiben eine Begründung für die Ablehnung.

Ausschluss von der HVV-Garantie

Die HVV-Garantie ist eine freiwillige Leistung des HVV seinen Kunden gegenüber. Eine gesetzliche Verpflichtung, eine solche Garantie vorzusehen, besteht nicht.

Der HVV behält sich daher das Recht vor, bei Missbrauch der Garantie Kunden von einer Entschädigung auszuschließen. Der Kunde erhält eine Mitteilung, wenn die Prüfung des angemeldeten Garantieanspruchs ergibt, dass nach dem Kenntnisstand des HVV fehlerhafte Angaben zu Verspätungen gemacht wurden. Bei wiederholt fehlerhaften und nicht nachvollziehbaren Angaben erhält der Kunde eine Mitteilung über den Ausschluss von Entschädigungen.

Hinweis zu den gesetzlichen Fahrgastrechten im Eisenbahnverkehr ab 29. Juli 2009

Die HVV-Garantie ist eine freiwillige Leistung des HVV für seine Kunden. Daneben gibt es seit dem 29.07.2009 eine bundesweit einheitliche gesetzliche Regelung zu Fahrgastrechten im Eisenbahnverkehr, die gegenüber dem befördernden Eisenbahnunternehmen bestehen.

Unter www.fahrgastrechte.info (neues Fenster) erhalten Sie detaillierte Informationen und auch ein Beschwerdeformular.

Kunden, die Rechte im Rahmen der gesetzlichen Regelung in Anspruch nehmen, sind von der HVV-Garantie ausgeschlossen. Damit wird einer doppelten Erstattung vorgebeugt.

Datenschutz

Die Kundendaten werden zum Zwecke der Abwicklung der HVV-Garantie sowie für diesbezügliche statistische Auswertungen und zur Betreuung und Information rund um die HVV-Garantie verwendet. Des Weiteren gelten die aktuelle Hinweise zum Datenschutz im HVV. Sie können selbstverständlich der Verwendung Ihrer Daten für Werbezwecke oder Markt- und Meinungsforschung jederzeit widersprechen. Ihren Widerspruch richten Sie bitte an:

HVV GmbH
Team HVV-Garantie
Steindamm 94
20099 Hamburg

E-Mail: hvv-garantie@hvv.de