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08.08.2016

HVV beantragt Tarifanpassung für 2017

Der Hamburger Verkehrsverbund wird im Namen der Verkehrsunternehmen im HVV zum 1.1.2017 eine Tarifanhebung um durchschnittlich 1,4 Prozent beantragen. Dieser Antrag wird in den kommenden Wochen in den zuständigen politischen Gremien behandelt.

Der Preisentwicklung liegt wieder der HVV-Tarifindex zugrunde. Dieser Index basiert auf der Kostenentwicklung für Personal, Diesel und Strom bei den Verkehrsunternehmen sowie auf der allgemeinen Verbraucherpreisentwicklung. In die Berechnung gehen die Verbraucherpreise mit einer Gewichtung von 58,7 Prozent, die Personalkosten mit 33,4 Prozent sowie die  Diesel- und Stromkosten mit 3,8 beziehungsweise 4,1 Prozent ein.

Der Dieselpreis ist weiter relativ niedrig und die Verbraucherpreise werden auch in diesem Jahr voraussichtlich nur leicht ansteigen. Dies dämpft den Einfluss der steigenden Personalkosten auf den Index, die Preisanhebung liegt somit erneut unter den Werten der Vorjahre. Zum Vergleich: 2014 stiegen die Preise um 3,2 Prozent, 2015 um 2,6 Prozent, 2016 um 1,9 Prozent.

Viele Fahrkartenarten bleiben im Preis unverändert, so werden beispielsweise weder die Großbereichskarte (3,20 Euro) noch die beliebten Tageskarten im Preis angehoben. Auch der Preis der Kinderkarte bleibt gleich. Die Kurzstreckenkarte verteuert sich erstmals seit 2014 um 10 Cent auf 1,60 Euro.

Lutz Aigner, Geschäftsführer des Hamburger Verkehrsverbundes: „Die jährliche Tarifanpassung gleicht die Kostensteigerungen bei den Verkehrsunternehmen aus. Wir sichern damit auch weiterhin die hohe Qualität im HVV.“