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22.06.2017

Verkehrskonzept im HVV für den G20-Gipfel

Die Verkehrsunternehmen im HVV haben sich intensiv auf den G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg vorbereitet und dabei eng mit allen Beteiligten abgestimmt. Das Ergebnis ist ein Verkehrskonzept, das die Mobilität in der Stadt für alle Hamburgerinnen und Hamburger auch an den Gipfeltagen sicherstellt. Dazu haben sich die Verkehrsunternehmen auf ein Bündel von Maßnahmen verständigt, das von Donnerstag, 6. Juli, 12 Uhr, bis Sonnabend, 8. Juli, 20 Uhr, gilt. In diesem Zeitraum muss im Bereich der Innenstadt mit zeitweisen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Grund dafür sind die notwendigen Straßensperrungen für Schleusungen der Staatsgäste von und zum Flughafen, zu den Hotels und den Veranstaltungsorten. Hinzu kommen angekündigte und bereits angemeldete Demonstrationen.

 

Die Verkehrsunternehmen im HVV empfehlen allen Hamburgerinnen und Hamburgern und Besuchern der Stadt, in diesen Tagen den Pkw nach Möglichkeit zu Hause zu lassen.


Schnellbahnen

Nach aktuellem Planungsstand werden die U- und S-Bahnen als Rückgrat des ÖPNV in Hamburg regulär fahren. Lediglich an einzelnen Haltestellen
(U Messehallen, S Sternschanze) können einzelne Zu- und Abgänge zu den Bahnsteigen kurzfristig gesperrt sein. Auf der Linie S1 werden nachts zusätzliche Züge von und zum Flughafen verkehren. Im U-Bahn-Bereich werden zusätzliche Züge eingesetzt. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fahren die U-Bahnen länger.

 

Busverkehr

Auch alle Buslinien werden grundsätzlich fahren. Aufgrund der allgemeinen Verkehrssituation insbesondere im Innenstadtbereich kann es zeitweise zu deutlichen Behinderungen kommen. Deshalb gilt für die Fahrgäste, die regulär den Bus nutzen, die Empfehlung, auf U- und S-Bahnen umzusteigen.

 

Um auch an den G20-Gipfel-Tagen im gesamten Hamburger Stadtgebiet einen möglichst stabilen und zuverlässigen Busbetrieb zu gewährleisten, haben sich die Verkehrsunternehmen im HVV auf ein Konzept verständigt. Ziel ist es, alle Fahrgäste möglichst problemlos an ihr jeweiliges Fahrziel zu bringen. Dazu wird der Umstieg auf die U- und S-Bahnen vereinfacht:

 

Hamburg verfügt in der Innenstadt (Ring 1) über ein sehr engmaschiges Schnellbahnnetz. Deshalb enden die Buslinien, die regulär in die Innenstadt fahren, in der Regel an Schnellbahnhaltestellen am Rande des Ring 1. Hier besteht für die Fahrgäste die Möglichkeit, schnell und einfach auf U- und S-Bahn umzusteigen. Zusätzlich werden im Innenstadtbereich Shuttle-Busse auf den regulären Buslinien eingesetzt. Diese werden – soweit es die Verkehrslage zulässt – im 10-Minuten-Takt fahren.

 

So können die Busse außerhalb des Ring 1 unabhängig von der jeweiligen Verkehrssituation in der Hamburger Innenstadt fahren und damit hier einen möglichst stabilen und zuverlässigen Betrieb sicherstellen. Die Verkehrsunternehmen können flexibler auf mögliche kurzfristige Störungen reagieren und entsprechende Beeinträchtigungen auf bestimmte Linienabschnitte begrenzen. Der Vorteil: temporäre Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt übertragen sich nicht auf die anderen Linienabschnitte.

 

  • Beispiel MetroBus-Linie 4: Hier ist die U-Bahn-Haltestelle Schlump der zentrale Umsteigepunkt zu den Linien U2 und U3 in alle Richtungen. Die Linie 4 endet hier von Eidelstedt kommend und fährt dann zurück.

 

  • Beispiel MetroBus-Linie 5: Der erste Umsteigepunkt (für Fahrgäste aus Burgwedel) ist Niendorf Markt. Hier wenden die Busse und fahren nach Burgwedel zurück. Für den Fahrgast besteht hier die Möglichkeit, auf die U2 umzusteigen oder aber den Bus zu wechseln und weiter auf der Linie 5 Richtung Innenstadt zu fahren. Der zweite Umsteigepunkt ist die U-Bahn-Haltestelle Hoheluftbrücke (U3). Von hier aus geht es zurück nach Niendorf Markt. Soweit möglich wird die Linie aber auch noch bis zum Bezirksamt Eimsbüttel weiter geführt, damit die Fahrgäste diesen Bereich erreichen können. 

 

Die betroffenen Linien mit ihren jeweiligen Umsteigepunkten sind im Anhang zu dieser Presseinformation im Einzelnen aufgelistet, so dass sich die Hamburgerinnen und Hamburger möglichst gut auf alle Fahrten an den Gipfel-Tagen vorbereiten können. Hier finden sich auch die Buslinien, die zwar nicht direkt in die Innenstadt fahren, auf denen dennoch Umsteigepunkte definiert sind, weil temporär mit Beeinträchtigungen gerechnet wird. An diesen Stellen können die Fahrgäste den Bus wechseln und die Fahrt auf der Linie fortsetzen. Ziel dieser Maßnahmen ist auch hier, einen möglichst stabilen und zuverlässigen Betrieb aufrechtzuerhalten. 

 

Neben den aufgezählten Linien muss insbesondere auf Linien in der Nähe des Transferkorridors mit temporären Beeinträchtigungen und einzelnen Fahrtausfällen durch Sperrungen und Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Um einen möglichst stabilen und zuverlässigen Busbetrieb anbieten zu können, wird zudem auf einigen wenigen Linien der Fahrplan geändert und ein anderer Takt angeboten.

 

Die Nachtbuslinien sind von den geplanten Einschränkungen nicht betroffen. Hier fahren die Busse planmäßig.

 

HADAG-Fähren

Nach derzeitigem Stand ist lediglich die Linie 72 betroffen, die am Freitag, 7. Juli, ab 11 Uhr aufgrund der Absperrung zur Elbphilharmonie nicht fahren kann.

 

Regionalverkehr von/nach Schleswig-Holstein:

Die Züge der DB aus Richtung Kiel und Flensburg (RE7/ RE70) beginnen/enden vom 6. Juli 21 Uhr bis 8. Juli 21 Uhr in Altona. Die Züge der AKN (A1) beginnen und enden während des Gipfels in Eidelstedt, die der DB und der Nordbahn in Altona. Für die AKN (A1) gilt dies ab dem 3. Juli, für die Nordbahn (RB61) vom 6. Juli Betriebsbeginn bis zum 9. Juli Betriebsbeginn.

 

Personalpräsenz und Informationsangebot

Die Verkehrsunternehmen im HVV werden an den Gipfeltagen mehr Personal einsetzen. So können sie im Bedarfsfall schnell reagieren und nachsteuern. Neben betrieblichen Aspekten werden die Unternehmen ihre Fahrgäste intensiv über die Planungen und notwendige Anpassungen (auch kurzfristig) informieren.

 

Der geänderte Fahrplan ist ab 28. Juni 2017 über die HVV-App und online abrufbar. Über die aktuelle Verkehrslage im Bus- und U-Bahn-Betrieb informieren die HVV-Hotline (19449), hvv.de bzw. die Twitter- und Facebook-Plattformen der Verkehrsunternehmen, der Behörden und Polizei.