Im folgenden Plan sind die barrierefreien Haltestellen mit diesen Symbolen gekenntzeichnet:
![]()

Stand 08.2009
Ohne Gewähr
Haltestelleninformationen
Geben Sie hier den Namen einer Schnellbahn- oder Regionalverkehrshaltestelle ein und klicken Sie auf „Suchen“. Über den angezeigten Link finden sie weitere Informationen zur gesuchten Haltestelle.

Im Großbereich Hamburg werden größtenteils Niederflurbusse mit Rampen und Kneeling (seitliches Absenken) eingesetzt. Im Hamburger Stadtgebiet kommen ausschließlich Niederflurbusse zum Einsatz. Das Kneeling erleichtert Rollstuhlbenutzern den Einstieg. Jedes Fahrzeug bietet eine Stellfläche für Kinderwagen und Rollstuhlbenutzer. Auch in den niedersächsischen Landkreisen Harburg, Lüneburg und Stade sowie in Schleswig-Holstein fahren Niederflurbusse auf stark frequentierten Linien.
Aus betrieblichen Gründen lässt es sich nicht vermeiden, dass auf einigen Niederflurbus-Linien gelegentlich Hochflurbusse eingesetzt werden.
Ein- und Ausstieg mit Rampe
Warten Sie am besten in der Nähe des Haltestellenmastes. Benutzen Sie bitte immer eine Tür in der Mitte des Busses. Um den Busfahrer zu informieren, machen Sie sich deutlich bemerkbar oder drücken Sie beim Ein- und Ausstieg den gekennzeichneten Knopf. Dieser befindet sich außen rechts neben den mittleren Eingangstüren und innen in der Mitte der Stellfläche. Ihr Busfahrer wird Ihnen den Zugang per Rampe ermöglichen, sobald die übrigen Fahrgäste ein- bzw. ausgestiegen sind. Die Tragfähigkeit der Rampen beträgt mindestens 250 kg.
Der Aufstellplatz befindet sich in der Regel gegenüber der mittleren Eingangstür. Dort ist eine Prallfläche, an der Sie sich mit der Rückseite Ihres Rollstuhls gegen die Fahrtrichtung aufstellen können. Da Sie so am sichersten fahren, sollten Sie nach Möglichkeit immer diese Aufstellposition wählen. Bitte achten Sie auf einen sicheren Stand Ihres Rollstuhls, damit Sie sich und die anderen Fahrgäste nicht gefährden.
Nach Änderung der Straßenverkehrszulassungsordnung im Juni 2008 darf mehr als ein Rollstuhl im Bus mitgenommen werden. Allerdings steht für die Verkehrsunternehmen die Sicherheit der Fahrgäste an erster Stelle. Deshalb ist es im Einzelfall möglich, dass kein zweiter Rollstuhlfahrer einsteigen darf. Die Busfahrer entscheiden dies abhängig von den jeweiligen Platzverhältnissen im Fahrzeug.
Im folgenden PDF finden Sie eine Tabelle zum Einsatz von Niederflurbussen im nördlichen Niedersachsen und im südlichen Schleswig-Holstein. Hier erfahren Sie auch, bei welchem Verkehrsunternehmen Sie nachfragen können, ob auf der gewünschten Strecke Niederflurbusse unterwegs sind.
Alle barrierefreien Haltestellen verfügen entweder über rollstuhl- und kinderwagentaugliche Rampen oder Aufzüge. Eine Übersicht zu den barrierefreien Haltestellen im HVV enthält unser Plan Einstiegshilfen.

Auskünfte zum Betriebszustand der Aufzüge erhalten Sie auf der Seite: Haltestellen und besondere Orte. Wählen Sie die Haltestelle aus, über deren Aufzüge Sie sich informieren möchten. Im oberen Bereich der Haltestellenseite finden Sie eine Verlinkung (Sprungmarke) zu den Aufzugsinformationen. Das Aufzugsauskunftssystem wird schrittweise ausgebaut. Sollten Sie die gewünschte Information hier nicht finden, rufen Sie bitte bei der HVV-Infoline unter 040/19 449 an.
Barrierefreier Einstieg
Rollstuhlbenutzern wird der Einstieg in die Schnellbahn- und Regionalverkehrszüge auf unterschiedliche Art und Weise ermöglicht. Details erfahren Sie in den folgenden Abschnitten. Die zu bewältigenden Einstiegsstufen können durch Verschleiß an Rad und Schiene sowie durch das Federspiel der Fahrzeuge ca. 2–3 cm niedriger sein als die im Text angegebenen Maximalwerte.
Zur Einstiegserleichterung bieten die barrierefrei gestalteten U-Bahn-Haltestellen ganz oder teilweise erhöhte Bahnsteige. Die Einstiegshöhe beträgt bei älteren Fahrzeugen maximal 8 cm, bei neueren 5 cm. Die Spaltbreite ist abhängig von den betrieblichen und technischen Toleranzen im Zusammenspiel zwischen Fahrzeug und Gleis. Auf den Linien U1 und U2 verkehren vorwiegend die neueren Fahrzeuge, hier betragen die Spaltbreiten in der Regel ca. 7–11 cm. Auf der U3 sind teilweise noch ältere U-Bahnen unterwegs, der Spalt ist hier in der Regel ca. 10–14 cm breit. Der Einstiegsbereich ist farblich und durch (Rollstuhlsymbol)-Symbole markiert.
Steigen Sie auf jeden Fall im markierten Bereich ein, wenn Sie darauf angewiesen sind, auch wieder in einem erhöhten Bahnsteigabschnitt auszusteigen!
In der Regel beträgt die zu überwindende Einstiegsstufe bei den neueren S-Bahn-Zügen maximal 6 cm und bei den älteren höchstens 16 cm. Nur an den Haltestellen zwischen Fischbek und Agathenburg (S3) gibt es Stufenhöhen bis maximal 26 cm. An diesen Haltestellen ist eine Erhöhung der Bahnsteige nicht möglich, da dort Güterzüge mit überstehender Ladung verkehren. Alle S-Bahn-Züge haben Rampen und große Mehrzweckabteile. Der Einsatz von Rampen ist grundsätzlich nur an der ersten Tür hinter dem Fahrer möglich. An den Haltestellen Neukloster, Dollern und Agathenburg ist kein barrierefreier Ein- bzw. Ausstieg möglich.
Zum Einsteigen warten Sie auf auf Höhe der Zugspitze. Beachten Sie die Hinweise auf den Zugzielanzeigern und die Zughaltemarkierungen an den Gleisen („H-Tafeln“) bzw. die Hinweisschilder auf den Bahnsteigen.

Der Hamburger Flughafen ist per S-Bahn barrierefrei erreichbar. Die Züge der S1 werden in Ohlsdorf getrennt; die vorderen drei Wagen fahren zum Hamburg Airport, die hinteren nach Poppenbüttel.
An einigen Haltestellen gibt es am Boden Rillenplatten mit kontrastreichen Begleitstreifen. Sie sind mit dem Stock ertastbar und dienen zur Orientierung und Warnung. Die Streifen finden Sie auf Bahnsteigen und zum Teil im Schalterhallenbereich. Auch die Umsteigewege sind teilweise mit den Orientierungsstreifen gekennzeichnet. Detaillierte textliche Beschreibungen der Haltestellen finden Sie auf der Seite: Haltestellen und besondere Orte.
Im U- und S-Bahn-Bereich sind die meisten Bahnsteigkanten mit einem breiten weißen Warnstreifen markiert. An den Bahnsteigen des Regionalverkehrs ist häufig eine schmale weiße Sicherheitslinie gezogen, die den Gefahrenbereich an der Bahnsteigkante kennzeichnet.
Beide Markierungen dienen Ihrer Sicherheit und dürfen nur überschritten werden, wenn ein Zug bereits an der Bahnsteigkante steht.
Als zusätzliche Orientierungshilfe dienen akustische Signale: Töne, die das Schließen der Türen ankündigen, Durchsagen des Bahnhofspersonals und die Ankündigung der nächsten Haltestelle in den Bahnen. In den U- und R-Bahnen wird zusätzlich die Ausstiegsseite angesagt.
Die Türen in den U- und S-Bahnen sind einfach zu finden. In den neueren Fahrzeugen heben sie sich kontrastreich ab oder sind durch farbige Pfeile markiert. Zusätzlich gibt es ertastbare Markierungen wie eine Gummilippe an der Tür.
Bitte beachten Sie die Hinweise der Zugzielanzeiger auf den Bahnsteigen. Die neuen elektronischen Anzeiger informieren zusätzlich über Abfahrtszeiten, Fahrplanänderungen und Betriebsabweichungen. In den U-Bahnen mit Fahrgastfernsehen werden Sie über Monitore auf Fahrplanänderungen, Störungen und die nächste Haltestelle hingewiesen. Alle neueren S-Bahnen haben eine elektronische Haltestellenanzeige.
Im Hamburger Hafen und auf der Elbe verkehrt die HADAG-Flotte mit ihren 21 Schiffen auf 6 Fährlinien. Alle modernen Schiffe vom Typ 2000 („Bügeleisen“) haben ein behindertenfreundliches WC. Auf der Linie 62 (zwischen Sandtorhöft und Finkenwerder) sind fast nur die neuen barrierefreien Schiffe im Einsatz. Auf der Linie Cranz – Blankenese ist die Mitnahme von Rollstuhlbenutzern leider nicht möglich, da die Anleger Cranz und Neuenfelde nur über Treppen zu erreichen sind.
Auskunft zu barrierefreien HADAG-Fähren
HADAG Seetouristik und Fährdienst AG
Telefon 040/31 17 07-0
mo–fr 10–19 Uhr
sa + so 10–20 Uhr
Bitte sorgen Sie selbst für einen festen Stand auf dem Schiff! Fragen Sie die Besatzung nach der besten Position.
Die Fähren legen an schwimmenden Pontons an, die durch Zugangsbrücken mit dem Land verbunden sind. Die Neigung der Zugangsbrücken ist abhängig vom Wasserstand bei Ebbe und Flut und variiert somit.
Spalt und Stufe zwischen Ponton und Schiff werden durch eine Rampe (120 bzw. 180 cm breit) überbrückt. Befahren Sie die ausgefahrene Rampe gerade! Gegebenenfalls öffnen Sie die Tür durch Druck auf den Türöffnerknopf. Zum Aussteigen drücken Sie den Halteknopf im Türbereich oder nutzen Sie die Sprecheinrichtung.