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Coronavirus

Wiederaufnahme des Nachtbetriebs

Der HVV-Nachtbetrieb wird in der Nacht vom kommenden Mittwoch, 12. Mai 2021, zum Donnerstag, 13. Mai 2021, wieder regulär aufgenommen. 

Damit verkehren dann wieder die Nachtlinienbusse, das heißt alle 600er-Busse in der Zeit zwischen 0.30 Uhr und 4.30 Uhr. Gleiches gilt für die Busse der Ganztagslinien. Auch der Nachtbetrieb der S- und U-Bahnen in den Nächten von Freitag auf Sonnabend und Sonnabend auf Sonntag geht wieder in den Regelbetrieb über. Wegen des Himmelfahrtstags ist dies bereits in der Nacht vom 12. auf den 13. Mai der Fall.

Bis zur Wiederaufnahme des regulären Nachtverkehrs durch den HVV und um den Übergang in den Regelbetrieb zu unterstützen, wird das alternative Nachtfahrangebot durch Taxis, MOIA und ioki Hamburg bis zum 16. Mai 2021 verlängert und danach eingestellt.

Maskenpflicht

Ja. Die Eindämmungsverordnung der Stadt Hamburg gilt weiterhin. Sie beinhaltet auch die FFP2-Pflicht im ÖPNV, unabhängig von der aktuellen Inzidenz.
 

Mit Inkrafttreten des neuen Bundesinfektionsschutzgesetzes am 24.04.2021 besteht nun im öffentlichen Nahverkehr für Personen ab Vollendung des 6. Lebensjahres (ab dem 6. Geburtstag) eine Pflicht zum Tragen von FFP2/FFP3- sowie KN95/N95-Masken (inkl. Masken, die den Standards von FFP2-Masken entsprechen), wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert den Schwellenwert von 100 überschreitet.

Liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert unter dem Schwellenwert von 100, können grundsätzlich neben den anspruchsvolleren FFP2/FFP3- sowie KN95/N95-Masken auch die oft an der blauen Farbe erkennbaren OP-Masken verwendet werden. Im Zweifel gilt aber die jeweils aktuelle Eindämmungsverordnung (siehe auch: "Gilt die FFP2-Maskenpflicht auch bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100?").

Die Maskenpflicht gilt in allen HVV-Verkehrsmitteln und dem fahrkartenpflichtigen Bereich der Haltestellen. 

Bitte beachten Sie: In den Zügen von metronom und erixx gilt - unabhängig von der Inzidenz, eine FFP2-Pflicht.

In allen HVV-Verkehrsmitteln und dem fahrkartenpflichtigen Bereich der Haltestellen müssen medizinische bzw. (ab einer Inzidenz von 100) FFP2- (oder vergleichbare) Masken getragen werden.

Bitte beachten Sie: In den Zügen von metronom und erixx gilt - unabhängig von der Inzidenz, eine FFP2-Pflicht.

Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung nachweislich von der Maskenpflicht befreit sind, sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung oder eine Schutzmaske zu tragen, gilt nicht für Kinder unter sieben Jahren.

Ab einem Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 (drei Tage in Folge) müssen laut Bundesinfektionsschutzgesetz auch Kinder, die das 6. Lebensjahr vollendet haben  (ab dem 6. Geburtstag) FFP2/FFP3- sowie KN95/N95-Masken (inkl. Masken, die den Standards von FFP2-Masken entsprechen) tragen; eine medizinische (OP-) Maske ist dann nicht mehr ausreichend. 

Soweit nach dieser Vorschrift das Tragen einer Atemschutzmaske vorgesehen ist, sind hiervon folgende Personen ausgenommen:

1. Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,

2. Personen, die ärztlich bescheinigt aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Atemschutzmaske tragen können und

3. gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

Der Umstand, dass keine medizinische Maske getragen werden kann, ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen; beispielsweise durch die Vorlage eines medizinischen Dokuments wie eines Allergiker-Passes oder einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung.

Visiere gewähren keinen ausreichenden Infektionsschutz. Das Tragen von Gesichtsvisieren wird daher nicht anerkannt und fällt unter die Vertragsstrafe. 

Die Verkehrsunternehmen im HVV kontrollieren täglich die Einhaltung der Maskenpflicht.

Auch in diesen Fällen kann die Vertragsstrafe erhoben werden. Auch die unsachgemäße Anwendung (z. B. Nase frei) gilt als Verstoß gegen die Verordnung zum Tragen der medizinischen bzw. FFP2- (oder vergleichbaren) Maske.

Ja. Mit dem Kauf einer Fahrkarte werden die HVV-Beförderungsbedingungen akzeptiert. 

Nein.

Grundsätzlich gilt: Die medizinische bzw. FFP2- (oder vergleichbare) Maske darf nicht abgesetzt werden. Im HVV gibt es nur Ausnahmen von der Maskenpflicht, die auch in der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung bzw. den jeweils gültigen Verordnungen der Bundesländer vorgesehen sind. Essen und Trinken gehören nicht zu den dort aufgeführten Ausnahmen. 

Ohne medizinische bzw. FFP2- (oder vergleichbare) Maske ist die Nutzung der Verkehrsmittel im HVV nicht gestattet.

Grundsätzlich besteht auch für das Personal im HVV mit Kundenkontakt, die nicht durch andere Maßnahmen wie Trennscheiben geschützt sind,  das Maskengebot. Bei einem Inzidenzwert von über 100 darf das Personal laut aktueller Eindämmungsverordnung neben den FFP2/FFP3- sowie KN95/N95-Masken auch OP-Masken tragen. Ausnahmen gibt es bei einigen überregional verkehrenden Eisenbahngesellschaften. 

Bei der Kommunikation von und mit hörbehinderten und gehörlosen Menschen, die auf das Lippenlesen angewiesen sind, entfällt zwar nicht die Maskenpflicht, aber unter Einhaltung der Abstandsregeln (mindestens 1,5 Meter) kann die Maske abgenommen werden, wenn das Gegenüber signalisiert, dass wegen Gehörlosigkeit oder Schwerhörigkeit von den Lippen abgelesen werden muss.

Organisatorisches / Sicherheit

Obwohl die Fahrgastzahlen zurückgegangen sind, wird das Leistungsangebot im HVV vollständig aufrechterhalten. In der Hauptverkehrszeit werden alle vorhandenen Kapazitäten genutzt. Damit steht den Fahrgästen deutlich mehr Platz zur Verfügung. Gleichzeitig sorgt die Maskenpflicht auch dann für Sicherheit, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

Tipp: Gerade im Berufsverkehr sind verspätete Busse oder Bahnen häufig voller. Hier kommt oft nur wenige Minuten später der nächste Bus / die nächste Bahn, mit deutlich mehr Platz.

Alle Bahnen, bei denen dies technisch möglich ist, öffnen ihre Türen weiterhin automatisch. (Bitte beachten Sie: Bis die Türen sich nach dem Halt automatisch öffnen, kann es 2 Sekunden dauern.)

Nein. Fahrgäste müssen ihren Haltewunsch nach wie vor über die entsprechenden Taster im Fahrzeug deutlich machen. Ein automatischer Halt an jeder Haltestelle, ohne dass Fahrgäste dort ein- oder aussteigen möchten, würde die Fahrzeit für Mitfahrende unnötig verlängern. Bei jedem Halt an Haltestellen werden die Bustüren geöffnet und die Fahrzeuge durchlüftet.

Nein, gerade jetzt sind wir darum bemüht, jedem Einzelnen möglichst viel Raum zu geben.