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3G-Pflicht in den Verkehrsmitteln des hvv

Die 3G-Pflicht gilt ab dem 24. November 2021 in allen Verkehrsmitteln des hvv.

Mit Inkrafttreten des Bundesinfektionsschutzgesetzes vom 24.11.2021 dürfen die Verkehrsmittel des hvv nur genutzt werden, wenn die 3G-Regel erfüllt und der entsprechende Status (geimpft, genesen, getestet) nachgewiesen werden kann.

Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres (6. Geburtstag) sowie Schülerinnen und Schüler sind von der 3G-Regel ausgenommen und somit von der Nachweispflicht befreit. Dabei gelten sechsjährige Kinder grundsätzlich als schulpflichtig und sind deshalb auch vor dem ersten Schultag von der 3G-Nachweispflicht befreit.

Unter den Begriff der Schülerinnen und Schüler fallen alle Personengruppen, die eine allgemeinbildende Schule besuchen. Unter den Begriff der allgemeinbildenden Schule fallen Grund-, Sonder- und Realschulen, Stadtteilschulen sowie Gymnasien. Schülern, die das schulpflichtige Alter überschritten haben (ca. ab dem 15. Lebensjahr) empfiehlt sich das Mitführen eines Schulnachweises. Dieser kann in Form eines Berechtigungsnachweises, ausgestellt durch die besuchte Schule, oder einen Schülerausweises erfolgen.

Berufsschüler und Studenten sowie Schülerinnen und Schüler der Fort- und Weiterbildung fallen nicht unter die Ausnahme von der 3G-Regel und haben einen entsprechenden Nachweis für das Vorliegen eines 3G-Status mitzuführen.

Der persönliche Status kann mithilfe eines europäischen Impfausweises (DEU, GBR, FRA, ITA, ESP) in papierner oder digitaler Form, einem offiziellem Genesenen-Nachweis per App oder in Papierform oder einem zertifizierten negativen Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, nachgewiesen werden. Die 24-Stunden-Regel gilt auch für PCR-Tests.

Ein Selbsttest reicht nicht aus.

Schülerinnen und Schüler sind von der 3G-Nachweispflicht befreit. Als Nachweis kann beispielsweise ein Schülerausweis, eine Bestätigung der Schule oder eine Schülerfahrkarte zusammen mit einem amtlichen Ausweispapier genutzt werden.

Ja, aus der gesetzlichen Verpflichtung zur Kontrolle der 3G-Regel ergibt sich auch eine Verpflichtung für Fahrgäste, den Prüfenden diesen Nachweis vorzuzeigen.

Ja, wer auch nach Aufforderung des kontrollierenden Personals keinen Nachweis vorzeigen kann oder möchte, kann von der Fahrt ausgeschlossen werden.  Zudem ist der Verstoß gegen die Verpflichtung eine Ordnungswidrigkeit, die durch staatliche Organe verfolgt werden kann.

Die Einhaltung der 3G-Regel wird im Zuge der üblichen Fahrkartenkontrolle stichprobenhaft überprüft. Dafür sind täglich mehr als 750 Mitarbeitende der Prüf- und Sicherheitsdienste im hvv unterwegs.

Ja, auch die Mitarbeitenden der Verkehrsunternehmen sind zur Einhaltung der 3G-Regel verpflichtet.

Wer im Fahrzeug feststellt, dass der 3G-Nachweis vergessen wurde, muss an der nächsten Haltestelle aussteigen.

Nein, die Fahrt in den Fahrzeugen des hvv ist nur mit 3G-Nachweis möglich.

Maskenpflicht

Wer den öffentlichen Nahverkehr nutzt, muss mindestens eine medizinische Maske (OP-Maske) tragen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist ab dem 18. Juni 2021 nicht mehr zwingend erforderlich. 

Kinder unter 7 Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen, Kinder von 7 bis 13 Jahren dürfen auch eine Stoffmaske tragen. 

In Schleswig-Holstein und Niedersachsen können gegebenenfalls abweichende Regelungen gelten.

Die Maskenpflicht gilt in allen hvv Verkehrsmitteln und dem fahrkartenpflichtigen Bereich der Haltestellen. 

In allen hvv Verkehrsmitteln und dem fahrkartenpflichtigen Bereich der Haltestellen besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung nachweislich von der Maskenpflicht befreit sind, sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Die Verpflichtung, im öffentlichen Nahverkehr eine Maske zu tragen, gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren.

Der Umstand, dass keine medizinische Maske getragen werden kann, ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen; beispielsweise durch die Vorlage eines medizinischen Dokuments wie eines Allergiker-Passes oder einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung.

Visiere gewähren keinen ausreichenden Infektionsschutz. Das Tragen von Gesichtsvisieren wird daher nicht anerkannt und fällt unter die Vertragsstrafe. 

Die Verkehrsunternehmen im hvv kontrollieren täglich die Einhaltung der Maskenpflicht. Dies geschieht durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Prüf- und Sicherheitsdienste.

Auch in diesen Fällen kann die Vertragsstrafe erhoben werden. Auch die unsachgemäße Anwendung (z. B. Nase frei) gilt als Verstoß gegen die Verordnung zum Tragen der medizinischen bzw. FFP2- (oder vergleichbaren) Maske.

Ja. Mit dem Kauf einer Fahrkarte werden die hvv Beförderungsbedingungen akzeptiert. 

Nein.

Grundsätzlich gilt: Die medizinische bzw. FFP2- (oder vergleichbare) Maske darf nicht abgesetzt werden. Im hvv gibt es nur Ausnahmen von der Maskenpflicht, die auch in der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung bzw. den jeweils gültigen Verordnungen der Bundesländer vorgesehen sind. Essen und Trinken gehören nicht zu den dort aufgeführten Ausnahmen. 

Ohne medizinische bzw. FFP2- (oder vergleichbare) Maske ist die Nutzung der Verkehrsmittel im hvv nicht gestattet.

Grundsätzlich besteht auch für das Personal im hvv mit Kundenkontakt, die nicht durch andere Maßnahmen wie Trennscheiben geschützt sind,  das Maskengebot. Ausnahmen gibt es bei einigen überregional verkehrenden Eisenbahngesellschaften. 

Bei der Kommunikation von und mit hörbehinderten und gehörlosen Menschen, die auf das Lippenlesen angewiesen sind, entfällt zwar nicht die Maskenpflicht, aber unter Einhaltung der Abstandsregeln (mindestens 1,5 Meter) kann die Maske abgenommen werden, wenn das Gegenüber signalisiert, dass wegen Gehörlosigkeit oder Schwerhörigkeit von den Lippen abgelesen werden muss.

Organisatorisches / Sicherheit

Obwohl die Fahrgastzahlen zurückgegangen sind, wird das Leistungsangebot im hvv vollständig aufrechterhalten. In der Hauptverkehrszeit werden alle vorhandenen Kapazitäten genutzt. Damit steht den Fahrgästen deutlich mehr Platz zur Verfügung. Gleichzeitig sorgt die Maskenpflicht auch dann für Sicherheit, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

Tipp: Gerade im Berufsverkehr sind verspätete Busse oder Bahnen häufig voller. Hier kommt oft nur wenige Minuten später der nächste Bus / die nächste Bahn, mit deutlich mehr Platz.

Alle S-Bahnen, bei denen dies technisch möglich ist, öffnen ihre Türen weiterhin automatisch. (Bitte beachte: Bis die Türen sich nach dem Halt automatisch öffnen, kann es 2 Sekunden dauern.)

Die Türen in den U-Bahnen öffnen inzwischen nicht mehr automatisch, sondern können wieder individuell bedient werden. Dadurch will die Hamburger Hochbahn eine möglicherweise fehlerhafte Türfreigabe auf der bahnsteigabgewandten Seite durch das Zugpersonal technisch ausschließen. Die Hamburger Hochbahn arbeitet jedoch bereits an einer Lösung.

Nein. Fahrgäste müssen ihren Haltewunsch nach wie vor über die entsprechenden Taster im Fahrzeug deutlich machen. Ein automatischer Halt an jeder Haltestelle, ohne dass Fahrgäste dort ein- oder aussteigen möchten, würde die Fahrzeit für Mitfahrende unnötig verlängern. Bei jedem Halt an Haltestellen werden die Bustüren geöffnet und die Fahrzeuge durchlüftet.

Nein, gerade jetzt sind wir darum bemüht, jedem Einzelnen möglichst viel Raum zu geben.

Wenn du dein Fahrrad außerhalb der Sperrzeiten mit in die U-Bahn nehmen möchtest,  achte aus Platzgründen bitte darauf, möglichst nicht dort einzusteigen, wo ein kleines Schachbrettmuster zu sehen ist. Diese Eingänge sollen vor allem Fahrgästen mit Rollstuhl oder Gehhilfe vorbehalten sein.