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Coronavirus

Maskenpflicht

Die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, besteht bereits. Mit der Aufnahme in die Beförderungsbedingungen wird die Vertragsstrafe ab dem 24. August 2020 erhoben.

In allen HVV-Verkehrsmitteln und dem fahrkartenpflichtigen Bereich der Haltestellen.

Entscheidend ist das vollständige Bedecken von Mund und Nase, dies ist auch mit Schal und Tuch möglich, Visiere hingegen gewähren keinen ausreichenden Infektionsschutz. Im ÖPNV ist es mit steigenden Fahrgastzahlen nicht zu allen Zeiten möglich, den Abstand zu halten. Deshalb bestehen hier zum Schutz der anderen Fahrgäste besondere Anforderungen. Das Tragen von Gesichtsvisieren wird nicht als Mund-Nasen-Bedeckung anerkannt und fällt unter die Vertragsstrafe. 

Die Verpflichtung, eine Mund- Nasen-Bedeckung zu tragen, gilt nicht für Kinder unter sieben Jahren. Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung nachweislich von der Pflicht befreit sind, sind ebenfalls ausgenommen.

Der Umstand, dass keine Mund- Nasen-Bedeckung getragen werden kann, ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen; beispielsweise durch die Vorlage eines medizinischen Dokuments wie eines Allergiker-Passes oder einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung.

Bei der Kommunikation von und mit hörbehinderten und gehörlosen Menschen, die auf das Lippenlesen angewiesen sind, entfällt zwar nicht die Maskenpflicht, aber unter Einhaltung der Abstandsregeln (mindestens 1,5 Meter) kann die Mund- Nasen-Bedeckung abgenommen werden, wenn das Gegenüber signalisiert, dass wegen Gehörlosigkeit oder Schwerhörigkeit von den Lippen abgelesen werden muss.

Die Verkehrsunternehmen im HVV kontrollieren täglich die Einhaltung der Maskenpflicht.

Auch in diesen Fällen kann die Vertragsstrafe erhoben werden. Auch die unsachgemäße Anwendung (z. B. Nase frei) gilt als Verstoß gegen die Verordnung zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung.

Ja. Mit dem Kauf einer Fahrkarte werden die HVV-Beförderungsbedingungen akzeptiert. 

Nein, Telefonieren ist auch mit Maske möglich, daher ist das Ablegen nicht gestattet.

Grundsätzlich gilt: Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nicht abgesetzt werden. Im HVV gibt es nur Ausnahmen von der Maskenpflicht, die auch in der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung bzw. den jeweils gültigen Verordnungen der Bundesländer vorgesehen sind. Essen und Trinken gehören nicht zu den dort aufgeführten Ausnahmen. 

Ohne Maske ist die Nutzung der Verkehrsmittel im HVV nicht gestattet.

Grundsätzlich besteht auch für das Personal im HVV mit Kundenkontakt, die nicht durch andere Maßnahmen wie Trennscheiben geschützt sind,  das Maskengebot. Ausnahmen gibt es bei einigen überregional verkehrenden Eisenbahngesellschaften. 

Organisatorisches / Sicherheit

Ab 22. Juni (Montag) werden in Hamburg alle 1.500 Linienbusse von Hochbahn und VHH sukzessive mit Trennscheiben zu den Fahrerinnen und Fahrern  ausgerüstet. Sobald ein Bus mit einer Trennscheibe versehen ist, wird dort auch die vordere Tür wieder geöffnet. So können alle Sitz- und Stehplätze wieder genutzt und Fahrkarten im Bus gekauft werden.

Auch die Busverkehrsunternehmen im Hamburger Umland haben mit dem Einbau von Abtrennungen bereits begonnen beziehungsweise diesen schon abgeschlossen. Somit kann auch dort auf immer mehr Buslinien wieder vorn eingestiegen und bei Bedarf ein Fahrschein gekauft werden.

Wenn dies noch nicht möglich ist, weil der Bus noch nicht mit einer Trennscheibe ausgerüstet ist, erkennen Sie dies an einem entsprechenden Aufkleber an der vorderen Tür.
In diesem Fall empfehlen wir, Tickets über die HVV-App, den Online-Shop unter hvv.de und die Fahrkartenautomaten zu kaufen. Wenn das Kaufen einer Fahrkarte am Fahrkartenautomaten vor Fahrtantritt nicht möglich ist, sollte die Fahrkarte so schnell wie möglich – zum Beispiel beim Umstieg in die Bahn – nachgelöst werden.


Alle Bahnen, bei denen dies technisch möglich ist, öffnen ihre Türen weiterhin automatisch. (Bitte beachten Sie: Bis die Türen sich nach dem Halt automatisch öffnen, kann es 2 Sekunden dauern.)

Nein. Fahrgäste müssen ihren Haltewunsch nach wie vor über die entsprechenden Taster im Fahrzeug deutlich machen. Ein automatischer Halt an jeder Haltestelle, ohne dass Fahrgäste dort ein- oder aussteigen möchten, würde die Fahrzeit für Mitfahrende unnötig verlängern. Bei jedem Halt an Haltestellen werden die Bustüren geöffnet und die Fahrzeuge durchlüftet.

Nein, gerade jetzt sind wir darum bemüht, jedem Einzelnen möglichst viel Raum zu geben.