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Komm gut nach Hause

Busplanung für Schüler

Mit dem HVV sicher zur Schule

Über 150.000 Schüler nutzen tagtäglich den HVV, um sicher in die Schule zu kommen. Was für die meisten Routine ist, stellt gerade für Schulanfänger eine große Herausforderung dar.

Genau wie das Einmaleins will die richtige und sichere Nutzung von Bussen und Bahnen gelernt sein. Was mache ich zum Beispiel, wenn ich meinen Bus verpasse? Damit Schüler selbst in schwierigen Situation souverän reagieren, bieten die HVV-Schulprojekte zahlreiche Filme und Broschüren, die Kindern zeigen, wie sie selbstständig und sicher ans Ziel kommen.

Tipp: Ihre Kinder sind mit Bussen der Verkehrsbetriebe Hamburg Holstein GmbH unterwegs? Zur Wiedererkennung setzen die Kollegen dort auf vielen Linien Tierschilder ein. So finden selbst Vorschüler immer den richtigen Bus.

Das HVV-Busnetz

Unsere Busplaner überprüfen regelmäßig die Linienverläufe und Fahrpläne und passen diese insbesondere auch an die Bedürfnisse unserer jüngsten Fahrgäste an. Neben der kontinuierlichen Ausweitung unseres Grundangebotes gibt es für Schüler vielerorts ergänzende Angebote.

Neben eigenen Linien und Schulbussen im dünner besiedelten Umland sind dies im Hamburger Stadtgebiet in der Regel zusätzliche Fahrten zu den Stoßzeiten. Damit Anschlüsse im Gesamtnetz für alle verlässlich gewährleistet werden können, ist die Anpassung der regulären Fahrpläne an Schulzeiten leider nicht in allen Fällen möglich.

Tipps aus dem Schulalltag

Freitagnachmittag – pünktlich mit der Schulklingel stürmen 500 Schülerinnen und Schüler zeitgleich Richtung Bushaltestelle. Mindestens fünf große, rappelvolle Gelenkbusse sind nötig, um alle Kinder gleichzeitig ins Wochenende zu transportieren. Eine echte logistische Herausforderung.

Für Situationen wie diese haben einige Schulen fast schon kleine Busbahnhöfe vor der Tür eingerichtet. Doch in aller Regel ist es allein aus Platzmangel unmöglich mehrere Busse parallel bereitzustellen, ohne den regulären Verkehrsfluss auf den Straßen massiv zu beeinträchtigen. In diesen Fällen bleibt nur die Abfertigung nacheinander – und die Gewissheit, dass alle nach Hause kommen.

So klappt‘s besser:

  1. Besprechen Sie mit Ihrem Kind, wie es überfüllten Bussen zu Stoßzeiten aus dem Weg gehen und somit die Gesamtsituation für alle verbessern kann. Warum nicht nach Schulschluss gemeinsam mit den Freunden schon mal die Hausaufgaben anfangen? Dann kann ihr Kind gelassen zuschauen, wie die anderen versuchen einen Platz im ersten Bus zu ergattern.
  2. Versichern Sie Ihrem Kind, dass es vollkommen OK ist und Sie sich keine Sorgen machen, wenn es nicht den ersten Bus nimmt und „pünktlich“ zu Hause ist.
  3. Es ist morgens deutlich entspannter sich nicht in den allerletzten Bus zu drängeln, der die Schule noch rechtzeitig erreicht. Wer früher aufsteht, hat weniger Stress und kann sich über einen Sitzplatz freuen.

Helfen Sie mit!

Um 13:30 Uhr ist regulär Schulschluss und der Bus fährt fahrplanmäßig um 13:28 Uhr? Es ist wirklich ärgerlich, wenn der Bus Ihrem Kind täglich vor der Nase weg fährt. Das sehen wir genauso! Deshalb versuchen unsere Busplaner – in Abstimmung mit den Schulen – die Anfangs- und Schlusszeiten des Unterrichts im Blick zu haben.

Genau hier brauchen wir Ihre Unterstützung. Damit wir Änderungen in den Stundenplänen rechtzeitig erfahren, können sich Unterrichtsplaner, Schüler oder Eltern bei uns melden. Wir freuen uns über jeden Hinweis. Gerade kurzfristig ist es vielleicht nicht immer möglich jeden Wunsch zu berücksichtigen, aber wir geben unser Bestes.