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Komm gut nach Hause

HUK im HVV

Damit Sie sich wohlfühlen

Die Haltestellenumfeld-Koordination (HUK) kümmert sich seit 2013 darum, die Aufenthaltsqualität rund um die Hamburger Schnellbahn-Haltestellen zu verbessern.
Denn je besser der Zustand der Haltestellenumfelder, desto wohler fühlen sich HVV-Kunden und Passanten im ÖPNV oder dem angrenzenden Stadtteil.
Die Arbeitsfelder sind vielfältig: Sauberkeit, Gestaltungsqualität, Grünpflege, bauliche Unterhaltung, Infrastrukturdefizite, (subjektive) Sicherheit, Barrierefreiheit, Wegeleitung, Klärung formaler Zuständigkeiten, Winterdienst und soziale Probleme.

HUK_Klein

Was zum Umfeld einer Haltestelle gehört, wird von der HUK und den Akteuren definiert: Dies sind Wegebeziehungen, Bushaltestellen und Fahrradabstellanlagen. Die eigentliche Haltestelle gehört nicht zum Aufgabengebiet. Aber natürlich prüft die HUK, ob hier der Übergang vom und ins Umfeld ebenfalls gut funktioniert.

Die HUK kümmert sich darum, wer für welche Fläche eines Haltestellenumfeldes zuständig ist und dokumentiert die Zuständigkeiten in einer Liste von Ansprechpartnern (Verkehrsunternehmen, Behörden, Polizei, Landeskriminalamt, Stadtreinigung).

In intensiver Zusammenarbeit mit den zuständigen Akteuren koordiniert die HUK entsprechende Maßnahmen und deren Umsetzung. 
In den Arbeitsgruppen, zu denen die jeweils Zuständigen eingeladen werden, wurden bereits über 40 Haltestellenumfelder in den Blick genommen, dabei zwischen den Jahren 2014 und 2017 etwa 1.500 große wie auch kleine Probleme definiert und für den Großteil (83%) Maßnahmen verabredet. 75% wurden bis Ende 2017 „aus dem Weg geräumt“. Die Quote wird sich noch erhöhen: Manchmal dauern die Dinge leider etwas länger.

Verbesserung der Sauberkeit

Umfragen belegen, dass Sauberkeit ein elementarer Grundstein dafür ist, dass sich HVV-Kunden und Passanten im Umfeld einer Haltestelle wohl fühlen. Die Sauberkeit strahlt auch auf andere Bereiche aus, wie z.B. subjektive Sicherheit.
Daher ist auch die Zusammenarbeit mit der Stadtreinigung Hamburg (SRH) sehr eng: Etwa 80 Haltestellenumfelder sucht die SRH zweimonatlich auf und bewertet sie in Bezug auf Sauberkeit. Die HUK leitet die Berichte an die Zuständigen weiter. Auf diesem Weg werden jährlich etwa 2.500 konkrete Foto-Hinweise behandelt.

Erhöhung der subjektiven Sicherheit

Neben der Sauberkeit ist die subjektive Sicherheit ein weiteres wichtiges Element für das Wohlbefinden. Daher wird ein Umfeld auch immer bei Dunkelheit in Zusammenarbeit mit dem LKA begutachtet.

Viele Wandflächen in Hamburg werden durch Graffiti, Plakate und Aufkleber verunstaltet. In den Jahren 2017 und 2018 wurden in Zusammenarbeit mit mehreren Schulen und mit Unterstützung durch einen Künstler drei Verschönerungsaktionen in Haltestellenumfeldern durchgeführt. Da es sich um gut einsehbare Flächen handelt, haben solche Maßnahmen eine deutliche Wirkung auf die Aufenthaltsqualität (Fotos).