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Komm gut nach Hause

HVV-Einnahmenaufteilung

Knapp 850 Millionen Euro – diese Summe hat der HVV hat im Jahr 2017 aus Fahrkartenverkäufen eingenommen. Die Fahrgäste haben dafür die Verkehrsleistungen der 29 Verbundverkehrsunternehmen in Anspruch genommen.

Weil unsere Fahrgäste mit ihrer Fahrkarte häufig das Angebot mehrerer Verkehrsunternehmen nutzen, ist eine direkte Zuordnung dieser Einnahmen auf einzelne Unternehmen oder gar Linien in einem Verkehrsverbund nicht ohne weiteres möglich. Die Aufteilung erfolgt deshalb auf der Grundlage einer zwischen allen Beteiligten abgestimmten komplexen Berechnungsmethodik. Die Grundlage dieser nachfrageorientierten Methodik bilden regelmäßige Fahrgastzählungen und -Befragungen auf den Linien im gesamten HVV-Gebiet.

Die jährlichen Zählungen werden beim Schienenverkehr und bei den großen Buslinien von automatischen Zählsystemen geleistet.

Die Befragungen der Fahrgäste finden ebenfalls auf allen HVV-Linien im Abstand von fünf Jahren durch die HVV-Verkehrserhebung statt. Bei diesen Daten handelt es sich beispielsweise um die Ein- und Ausstiegshaltestellen und die Fahrkartentypen. Sie werden dann im Rahmen der HVV-Einnahmenaufteilung unter anderem in durchfahrene Tarifzonen und Personenkilometer umgerechnet.

Am Ende bekommt jedes Verbundverkehrsunternehmen den ihm zustehenden Anteil am „Kuchen“.