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Komm gut nach Hause

Komplementäre Mobilität

Die Nachfrage im öffentlichen Personennahverkehr steigt, das Mobilitätsverhalten der Menschen verändert sich. Ziele sollen ohne eigenes Auto flexibler, passgenauer und komfortabler erreicht werden.

Wie kann der Verzicht auf einen eigenen Pkw, der häufig 23 Stunden am Tag nur herumsteht, erleichtert werden? Zum Beispiel in einem Verkehrsverbund, der nicht nur ein attraktives Angebot mit Bussen und Bahnen bietet, sondern darüber hinaus auch individuelle Mobilitätsbedürfnisse befriedigt und damit gleichsam zu einem Mobilitätsverbund wird. Komplementäre Mobilität ergänzt dabei sinnvoll den klassischen ÖPNV und trägt so zu einer echten Mobilitätswende bei.

Switchh: Mobility as a service

Herz der komplementären Mobilität ist eine HVV-Plattform, deren Dreh- und Angelpunkt der ÖPNV ist, in die aber andere Mobilitätsanbieter mit unterschiedlichen Angeboten - auf zwei wie auch auf vier Rädern - integriert und miteinander verzahnt werden. „Mobility as a service“ ist der Leitgedanke der komplementären Mobilität.

Mit Switchh gibt es im HVV bereits ein Angebot, das verschiedene Mobilitätsanbieter intelligent verknüpft, neue Switchh-Standorte fördern die Entwicklung der komplemen­tären Mobilität. Bis Ende 2018 ist die Fertigstellung von 42 weiteren Switchh-Punkten geplant, 17 davon an wichtigen Haltestellen des ÖPNV. Ende 2019 soll es dann insgesamt etwa 70 Switchh-Punkte geben. Darüber hinaus entstanden und entstehen derzeit weitere Projekte, die unter den Begriffen Carsharing und Ridesharing subsummiert werden können.

Bündelung der Interessen

Aus dem Gedanken, noch mehr als bisher die Interessen aller Beteiligten zu bündeln, entstand ein Verbundausschuss, in dem sich Verbund, Verkehrsunternehmen des öffentlichen Verkehrs und komplementäre Mobilitätsanbieter treffen und über Zusammenarbeit in Planungs- und Tariffragen reden.