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9-Euro-Ticket: Wie geht es weiter?

Der Erfolg der 9-Euro-Ticket-Aktion, die als Teil des Entlastungspakets der Bundesregierung noch bis 31. August 2022 gilt, ist weiterhin ungebrochen. Insbesondere die Metropolen mit ihren gut ausgebauten Systemen des öffentlichen Nahverkehrs profitieren von diesem Angebot.  

Nach vielfältigen Unterstützungen für Autofahrende gibt es mit dieser Aktion der Bundesregierung endlich auch eine zusätzliche Förderung für den ÖPNV - und damit für klimafreundliche, nachhaltige Mobilität.  

Im Durchschnitt spart ein hvv-Kunde über 170 Euro, beim Vollzeit-Abo Hamburg AB sogar über 250 Euro. 

Mit Beginn des letzten Monats im 9-Euro-Aktionszeitraum liegen jetzt erste aktuelle Ergebnisse der begleitenden Marktforschung vor, die der hvv in den Monaten Juni und Juli durchgeführt hat. Außerdem beginnt mit einem großen Gewinnspiel die Phase der Anschlussangebote im hvv. 

Anschlussangebote im hvv 

Unabhängig von Entscheidungen des Bundes wird es im hvv in den kommenden Wochen attraktive Ticket- und Tarifangebote geben.  

Den Anfang macht ein großes Online-Gewinnspiel unter www.hvv.de/gewinn, bei dem ab sofort 999 Vollzeit-Abonnements für je 9 Euro pro Monat verlost werden. Selbstverständlich können auch hvv-Bestandskunden teilnehmen; die Teilnahme ist bis zum 21. August 2022 möglich. Das „9-Euro-Abo" gilt wie eine Vollzeit-Karte im Abonnement für das hvv Gesamtnetz (Ringe A-H) und ist gültig vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023. 

Ab sofort greift außerdem das Sonderangebot “ProfiTicket für Neukund*innen”. Für den Zeitraum vom 1. September 2022 bis 31. Dezember 2022 kostet ein ProfiTicket dann monatlich 36 Euro (9 Euro pro Woche). Dieses Angebot gilt nur für Unternehmen, die bereits am GKA II teilnehmen (ProfiTicket mit Fahrgeldzuschuss durch den Arbeitgeber).

Weitere attraktive Anschlussangebote im hvv sind in Vorbereitung.

Aktuelle Ergebnisse der Marktforschung  

Die Marktforschung im hvv besteht aus mehreren Erhebungswellen im Aktionszeitraum und einer Nachbefragung im Herbst.  

Die ersten Ergebnisse der Marktforschung (Erhebungswellen Juni und Juli) lassen sich wie folgt zusammenfassen:  

  1. Fast jeder zweite Befragte besitzt das 9-Euro-Ticket 

  1. Die Nutzung des hvv nimmt spürbar zu und hat das Vor-Corona-Niveau übertroffen. Der Anteil der Fahrgäste, die mindestens wöchentlich den ÖPNV nutzen, stieg um 7 Prozent. 

  1. 9 von 10 Nutzer*innen des 9-Euro-Tickets halten es für ein sehr attraktives Angebot. 

  1. Die Fahrten mit dem 9-Euro-Ticket finden weit überwiegend im hvv statt (92%). 

  1. Die Zufriedenheit mit den Fahrten liegt insgesamt bei 87 Prozent, Unzufriedenheit mit dem Platzangebot wird überwiegend bei längeren Fahrten (verbundextern) genannt. 

  1. 54 Prozent der 9-Euro-Ticket-Besitzer*innen geben an, ihren Pkw seit dem 1. Juni seltener genutzt zu haben; für 12 Prozent der Fahrten wäre ohne das 9-Euro-Ticket nicht der hvv, sondern der Pkw genutzt worden. Dies entspricht mehreren Mio. eingesparten Pkw-Fahrten pro Monat! 

  1. Die Mehrheit der Käufer*innen ist auch zur Zahlung eines höheren Ticketpreises bereit. 

Verbundweit wurden bisher bereits 1,8 Millionen Tickets verkauft (800.000 für den Juni, 700.000 für den Juli und bisher 300.000 für den August). Hinzu kommen jeweils die 680.000 Abonnentinnen und Abonnenten, die ebenfalls nur 9 Euro im Monat zahlen. Im Vergleich zu 2019 waren fünf Prozent mehr Fahrgäste mit den Bussen, Bahnen und Fähren unterwegs. Damit wurde erstmals seit Beginn der Pandemie das Vor-Corona-Niveau nicht nur erreicht, sondern sogar überschritten.