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Demnächst: Vertragsstrafe bei Verstoß gegen die Maskenpflicht

Fahrgäste, die keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen beziehungsweise diese nicht korrekt tragen, müssen künftig mit einer Vertragsstrafe in Höhe von 40 Euro rechnen. 

Verstärkte Kontrollen der Hamburger Verkehrsunternehmen nach den Sommerferien haben ergeben, dass die Maskendisziplin im Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) abnimmt. Gegen Feierabend, aber vor allem am zurückliegenden Wochenende sind vermehrt Fahrgäste angetroffen worden, die sich nicht an die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV zu tragen, gehalten haben oder die Bedeckung nicht korrekt (d.h. unterhalb der Nase oder unter dem Kinn) trugen. Bei Zivilkontrollen am zurückliegenden Wochenende sind in U-Bahnen knapp 15 Prozent Nicht-Maskenträger angetroffen worden.

Vor dem Hintergrund aktuell steigender Corona-Infektionszahlen und gleichzeitig ansteigender Fahrgastzahlen nach den Sommerferien hat sich die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) in enger Abstimmung mit dem HVV und den Hamburger Verkehrsunternehmen sowie den umliegenden Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen dazu entschlossen, zum Schutz der Fahrgäste die Beförderungsbedingungen im HVV anzupassen und eine Regelung für eine sogenannte Vertragsstrafe von 40,- Euro auf den Weg zu bringen. Sie wird künftig erhoben, wenn die Maske nicht ordnungsgemäß über Mund und Nase in Bussen und Bahnen sowie im fahrscheinpflichtigen Bereich des HVV getragen wird. Diese Vertragsstrafe wird jetzt schnellstmöglich umgesetzt und kann – vergleichbar zum Schwarzfahren oder bei Nicht-Beachtung des Alkohol-oder Rauchverbots im ÖPNV – direkt vor Ort von den HVV-Kontrolleuren erhoben werden. Sie soll künftig im gesamten HVV-Verbund gelten.