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Für Hamburg und Umgebung

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Hinweise zum Coronavirus

Die neue HVV-Vertrauenskampagne "Eine Sorge weniger" greift mit Plakaten, Radiospots und Anzeigen sowie im Social Web die Themen Reinigung, Lüftung, Taktung sowie Trennscheiben im Bus auf. Um das Vertrauen der Fahrgäste in den ÖPNV zu stärken, ist weiterhin die Einhaltung der Maskenpflicht unabdingbar - zum Schutz aller. Mittlerweile nutzen wieder spürbar mehr Fahrgäste, mehr als 1,5 Millionen pro Tag,  den HVV - Tendenz weiter steigend. Sie sollen sich keine Sorgen um eine mögliche Ansteckung im ÖPNV machen müssen. 

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der aktuellen Maßnahmen im HVV.

Außerdem haben wir einige grundlegende Fragen und Antworten zusammengestellt.

Hygieneteams
Zusätzlich zur regelmäßigen gründlichen Reinigung aller Fahrzeuge und Haltestellen sind täglich mobile Hygieneteams von Hochbahn, S-Bahn und VHH im HVV unterwegs. Die Teams nehmen zusätzliche, desinfizierende Reinigungsmaßnahmen in Bussen und Bahnen sowie an U- und S-Bahn-Haltestellen und Busumsteigeanlagen vor. Mit dieser intensiven Reinigung der Kontaktflächen kommen die Verkehrsunternehmen Kundenwünschen nach.

Trennscheiben
Ab Montag, 22. Juni, werden alle 1.500 Linienbusse der Hamburger Hochbahn und der Verkehrsbetriebe Hamburg Holstein sukzessive mit Trennscheiben zu den Busfahrerinnen und Busfahrern ausgerüstet. In den ausgerüsteten Bussen können die Fahrgäste dann wieder die erste Tür und die Sitz- und Stehplätze im vorderen Busbereich nutzen. Die Unternehmen rechnen damit, dass spätestens bis Mitte August alle Busse entsprechend umgerüstet sind.

Bis zum Abschluss der Maßnahmen wird es aufgrund des schrittweisen Öffnens der vorderen Tür eine nicht einheitliche Lösung geben. Die Unternehmen haben sich im Sinne des Fahrgastes dennoch für das schrittweise Vorgehen entschlossen. Die Vorteile des zusätzlichen Eingangs - der bessere Fahrgastfluss, die stärkere Durchlüftung, aber vor allem der zusätzliche Gewinn an Sitz- und Stehplätzen  - überwiegen eindeutig gegenüber einer einheitlichen Öffnung nach Abschluss aller Umrüstungen. Bei den Bussen, die noch nicht umgerüstet sind, bleibt die erste Tür weiterhin geschlossen. Die Fahrgäste werden durch einen Türaufkleber darauf hingewiesen. Auch der Fahrkartenverkauf ist in den umgebauten Bussen wieder möglich. Der Einstieg ist weiterhin an allen Türen möglich.

Dem Serieneinbau vorausgegangen ist ein intensiver Entwicklungs- und Abnahmeprozess, an dem auch die Busfahrerinnen und Busfahrer beider Unternehmen beteiligt waren. Das nun verwendete Sicherheitsglas ist hochentspiegelt und zieht keine Sichtfeldeinschränkung nach sich. Die Trennscheiben sollen sowohl das Fahrpersonal als auch die Fahrgäste vor Infektionen während der Corona-Zeit schützen. Die Investitionssumme für die Schutzmaßnahme in beiden Unternehmen beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro.

Auch die Busverkehrsunternehmen im Hamburger Umland haben mit dem Einbau von Abtrennungen bereits begonnen beziehungsweise diesen schon abgeschlossen. Somit kann auch dort auf immer mehr Buslinien wieder vorn eingestiegen und bei Bedarf ein Fahrschein gekauft werden.

Maskenpflicht
Auch weiterhin werden die Fahrgäste auf die strikte Beachtung der Mund-Nasen-Bedeckungs-Pflicht in Bussen, Bahnen, auf den HADAG-Fähren (auch auf dem Oberdeck) und in den fahrkartenpflichtigen Bereichen der Haltestellen hingewiesen. Erfreulicherweise tragen fast alle HVV-Fahrgäste eine Maske. Sie unterstützen damit aktiv den Schutz vor Ansteckung, insbesondere dann, wenn kurzzeitig die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich ist. Von der Pflicht ausgenommen sind nur Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Die Hamburger Hochbahn hat übrigens einen interessanten Blogbeitrag zum Thema "Maskenpflicht" veröffentlicht.