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Komm gut nach Hause

Für Hamburg und Umgebung

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Was gilt es bei der Mund-Nasen-Bedeckung zu beachten?

Durch die Lockerungen sind mittlerweile wieder mehr Fahrgäste im HVV unterwegs. Dieser Trend wird sich in den kommenden Wochen verstärken. Da dann möglicherweise nicht immer die Abstandsregeln eingehalten werden können, tragen Mund-Nasen-Bedeckungen zum Schutz vor Ansteckung bei. Die Pflicht unterstützt das Ziel, die Lockerungen auszuweiten.

Wo und ab wann gilt die Pflicht?

In allen HVV-Verkehrsmitteln und Haltestellen. Seit dem 27.4. in Hamburg und Niedersachsen, seit dem 29.4. auch in Schleswig-Holstein. 

Ich habe keine Schutzmaske, muss aber Bus/Bahn fahren.

Zur Not kann auch ein Tuch oder ein Schal als Mund-Nasen-Bedeckung verwendet werden.

Müssen alle Fahrgäste eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?

Die Verpflichtung, eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen, gilt nicht für Kinder unter sieben Jahren. Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, sind ebenfalls ausgenommen.

Warum gibt der HVV keine Masken aus?

Die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr wurde von den Ländern Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen ausgesprochen und gilt auch für den Einzelhandel. Die Verfügbarkeit von Mund-Nasen-Bedeckungen verbessert sich derzeit deutlich. Selbstverständlich sind auch selbstangefertigte Mund-Nasen-Bedeckungen erlaubt.

Wie wird die Pflicht kontrolliert/durchgesetzt?

Die Einhaltung der Maskenpflicht ist durch Allgemeinverfügungen der Länder Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen geregelt. Entsprechend liegt die Verantwortung zur Umsetzung grundsätzlich bei jedem Fahrgast selbst. Es wird erfahrungsgemäß einige Tage dauern, bis jeder Fahrgast die Pflicht verinnerlicht hat.

Die Verkehrsunternehmen nehmen ihre Verantwortung bei der Einführung der Maskenpflicht in erster Linie dadurch wahr, dass sie Fahrgäste umfassend informieren, Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Bedeckung aktiv auf die Maskenpflicht ansprechen und Aufklärungsarbeit leisten.

So erfolgt die Durchsetzung der Pflicht zu Beginn selbstverständlich mit Augenmaß. Das bedeutet, dass Fahrgäste, welche grundsätzlich Einsicht zeigen, auch nicht aus den Fahrzeugen oder Haltestellen verwiesen werden. 

Wie kontrollieren Busfahrerinnen und Busfahrer die Maskenpflicht?

Die Busfahrerinnen und Busfahrer sind in erster Linie weiterhin dazu angehalten, Abstand zu Fahrgästen zu halten. Entsprechend bleibt auch die Absperrung der ersten Einstiegstür und des Arbeitsplatzes bestehen. Dennoch können auch sie auf die Einhaltung der Maskenpflicht hinwirken, indem sie beispielsweise bei Bedarf aktiv Durchsagen auslösen. Im Zuge des Hochfahrens der Pflicht werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Prüf- und Sicherheitsdienstes auch an Busumsteigeanlagen unterstützen, indem sie Fahrgäste aktiv ansprechen.

Warum müssen Busfahrerinnen und Busfahrer keine Mund-Nase-Bedeckungen tragen?

Die Busfahrerinnen und Busfahrer sind durch die Absperrung des Arbeitsplatzes sowie das Aussetzen des Einstiegs über die erste Tür ausreichend geschützt, weil sie damit den Abstand von 1,5 bis 2 Metern gut einhalten können. Hinzu kommt, dass ein Mund-Nase-Schutz aus hygienischen Gründen bis zum Wechseln nicht länger als wenige Stunden getragen werden sollte und diese je nach Passform das Gesichtsfeld einschränken bzw. verändern kann. Entsprechend sind Fahrerinnen und Fahrer grundsätzlich nicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes verpflichtet und sollten diesen nur einsetzen, wenn sie beispielsweise bei der Betätigung der Rampe in Kontakt mit Fahrgästen treten.