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Umschalten zwischen Abfahrt und Ankunft

Für Hamburg und Umgebung

Mobilitätshilfen

Barrierefrei unterwegs im hvv

Hier kannst du dir einen kompakten Eindruck über die Besonderheiten im Busnetz, im Bahnnetz oder rund um die Fähren verschaffen.

Tiefergehende Informationen bietet unsere Broschüre  Barrierefrei unterwegs (3,21 MB) , die du auch in allen Servicestellen erhältst. Praktisch für unterwegs ist auch der  Streckenplan (U/S/A/R-Plan) (346,08 KB) , in dem die barrierefreien Haltestellen durch Symbole gekennzeichnet sind. Und Informationen zu den Betriebszuständen der Aufzüge runden das Angebot ab. 

Du magst es lieber persönlich? Dann ist unsere hvv Mobilitätsberatung genau das Richtige für dich!

Der Niederflurbus

Im Bereich des Hamburger Verkehrsverbundes werden größtenteils Niederflurbusse mit Rampen und Kneeling (seitliches Absenken) eingesetzt. Im Hamburger Stadtgebiet kommen fast ausschließlich Niederflurbusse zum Einsatz. Das Kneeling erleichtert Fahrgästen den Einstieg. Jedes Fahrzeug bietet eine Stellfläche für Kinderwagen und Rollstuhlbenutzer. Auch in den niedersächsischen Landkreisen Harburg, Lüneburg und Stade sowie in Schleswig-Holstein fahren Niederflurbusse auf stark frequentierten Linien.

Ein- und Ausstieg mit Rampe

Warte am besten in der Nähe des Haltestellenmastes. Benutze immer eine Tür in der Mitte des Busses. Um unsere Busfahrerinnen und Busfahrer zu informieren, mach dich deutlich bemerkbar oder drücke beim Ein- und Ausstieg den gekennzeichneten Knopf. Dieser befindet sich außen rechts neben den mittleren Eingangstüren. Innen findest du den Knopf auf der Fahrerseite im Mehrzweckbereich neben dem Aufstellplatz für Fahrgäste mit Mobilitätshilfen. Unsere Busfahrerinnen und Busfahrer werden dir den Zugang per Rampe ermöglichen, sobald die übrigen Fahrgäste ein- bzw. ausgestiegen sind. Die Tragfähigkeit der ausklappbaren Rampen ist in der Regel auf maximal 350 kg ausgelegt.

Der richtige Platz im Bus

Der Aufstellplatz befindet sich in der Regel gegenüber der mittleren Eingangstür. Dort ist eine Prallfläche, an der du dich mit der Rückseite deines Rollstuhls gegen die Fahrtrichtung aufstellen kannst. Da du so am sichersten fährst, solltest du nach Möglichkeit immer diese Aufstellposition wählen. Bitte achte auf einen sicheren Stand deines Rollstuhls, damit du dich und die anderen Fahrgäste nicht gefährdest.

Gemäß der Straßenverkehrszulassungsordnung darf mehr als ein Rollstuhl im Bus mitgenommen werden. Allerdings steht für die Verkehrsunternehmen die Sicherheit der Fahrgäste an erster Stelle. Deshalb ist es im Einzelfall möglich, dass keine weiteren Rollstuhlfahrer einfahren dürfen. Die Busfahrerinnen und Busfahrer entscheiden dies abhängig von den jeweiligen Platzverhältnissen im Fahrzeug.

Stufenlos zum Bahnsteig

Alle barrierefreien Haltestellen verfügen entweder über rollstuhl- und kinderwagentaugliche Rampen oder Aufzüge. Praktische Unterstützung bieten der Plan Einstiegshilfen (346,08 KB)  sowie die Broschüre  Barrierefrei unterwegs (3,21 MB)  und der Überblick zum Fahrzeugeinsatz im nördlichen Niedersachsen und Schleswig-Holstein (148,72 KB)

Ausstattung der Aufzüge

  • Die Kabinen und lichten Türbreiten (mindestens 90 cm) sind so groß, dass die Benutzung mit dem Rollstuhl in der Regel unproblematisch ist.
  • Die Bedienungselemente in den Aufzügen sind fast immer so angeordnet, dass sie von Fahrgästen mit Rollstuhl genutzt werden können. In vielen Fällen sind sie zusätzlich in Blindenschrift gekennzeichnet.
  • Der Ein- und Ausstieg ohne Richtungswechsel wird durch sogenannte Durchlader mit zwei Türen ermöglicht. Wo immer es machbar ist, werden Aufzüge als Durchlader eingebaut.
  • In vielen Aufzügen werden die Ebenen angesagt und angezeigt.
  • Falls du Hilfe benötigst, nutze bitte die Notrufmöglichkeit in der Kabine.

Betriebszustand der Aufzüge

Über den aktuellen Betriebszustand der Aufzüge kannst du dich über unseren dynamischen Aufzugsplan informieren. Solltest du die gewünschte Information hier nicht finden, rufe bitte bei der hvv Infoline unter 040/19 449 an. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen dir gerne weiter.

Barrierefreier Einstieg

Fahrgästen mit Rollstuhl wird der Einstieg in die Schnellbahn- und Regionalverkehrszüge auf unterschiedliche Art und Weise ermöglicht. Details erfährst du in den folgenden Abschnitten. Die zu bewältigenden Einstiegsstufen können durch Verschleiß an Rad und Schiene sowie durch das Federspiel der Fahrzeuge ca. 2 - 3 cm niedriger sein als die im Text angegebenen Maximalwerte.

U-Bahn

Zur Einstiegserleichterung bieten alle barrierefrei gestalteten U-Bahn-Haltestellen ganz oder teilweise erhöhte Bahnsteige. Die Einstiegshöhe beträgt höchstens 5 cm. Die Spaltbreite ist abhängig von den betrieblichen und technischen Toleranzen im Zusammenspiel zwischen Fahrzeug und Gleis: in der Regel ca. 5 - 11 cm. Der Einstiegsbereich ist farblich durch ein Schachbrettmuster auf dem Boden und durch (Rollstuhl-) Symbole markiert.

Steige auf jeden Fall im markierten Bereich ein, wenn du darauf angewiesen bist, auch wieder in einem erhöhten Bahnsteigabschnitt auszusteigen!

S-Bahn

In der Regel beträgt die zu überwindende Einstiegsstufe bei den neueren S-Bahn-Zügen maximal 6 cm und bei den älteren höchstens 16 cm. Nur an den Haltestellen zwischen Fischbek und Agathenburg (S3) gibt es Stufenhöhen bis maximal 26 cm. An diesen Haltestellen ist eine Erhöhung der Bahnsteige nicht möglich, da dort Güterzüge mit überstehender Ladung verkehren. Alle S-Bahn-Züge haben Rampen und große Mehrzweckabteile. Der Einsatz von Rampen ist grundsätzlich nur an der ersten Tür hinter den Fahrerinnen und Fahrern möglich. An den Haltestellen Neukloster, Dollern und Agathenburg ist kein barrierefreier Ein- bzw. Ausstieg möglich.
Zum Einsteigen warte auf auf Höhe der Zugspitze. Beachte die Hinweise auf den Zugzielanzeigern und die Zughaltemarkierungen an den Gleisen („H-Tafeln“) bzw. die Hinweisschilder auf den Bahnsteigen.

  • Kurzzüge (3 Wagen), Vollzüge (6 Wagen) und Langzüge (9 Wagen) haben zum Teil unterschiedliche Haltepunkte und entsprechende „H-Tafeln”.
  • Gib bei Einfahrt des Zuges unseren Fahrerinnen und Fahrern ein Zeichen.
  • Unsere Fahrerinnen und Fahrer legen dir die Rampe direkt hinter der Fahrerkabine aus.
  • Rolle gerade in den Wagen hinein.
  • Sage bereits beim Einsteigen, wo du aussteigen möchtest.
  • Unsere Fahrerinnen und Fahrer bieten dir beim Ausstieg die gleiche Unterstützung wie beim Einstieg.
  • Falls erforderlich, nimm durch Klopfzeichen mit unseren Fahrerinnen und Fahrern Kontakt auf. 

Der Hamburger Flughafen ist per S-Bahn barrierefrei erreichbar. Die Züge der S1 werden in Ohlsdorf getrennt; die vorderen drei Wagen fahren zum Hamburg Airport, die hinteren nach Poppenbüttel.

Die Züge der Linie S1 wechseln ihre Fahrtrichtung in Blankenese, die Züge der Linie S11 in Altona. Bitte steig hier in die neue Zugspitze um oder beachte den Richtungswechsel bereits beim Einsteigen.

An den meisten Haltestellen gibt es am Boden Rillen- oder Rippenplatten mit kontrastreichen Begleitstreifen. Sie sind mit dem Stock ertastbar und dienen zur Orientierung und Warnung. Die Streifen findest du auf Bahnsteigen und zum Teil im Schalterhallenbereich. Auch die Umsteigewege sind teilweise mit den Orientierungsstreifen gekennzeichnet. Auf Informations- und Notrufsäulen wird auf den Bahnsteigen mit Noppenplatten hingewiesen. 
Im U- und S-Bahn-Bereich sind die meisten Bahnsteigkanten mit einem breiten weißen Warnstreifen markiert. An den Bahnsteigen des Regionalverkehrs ist häufig eine schmale weiße Sicherheitslinie gezogen, die den Gefahrenbereich an der Bahnsteigkante kennzeichnet.
Beide Markierungen dienen deiner Sicherheit und dürfen nur überschritten werden, wenn ein Zug bereits an der Bahnsteigkante steht.
Als zusätzliche Orientierungshilfe dienen akustische Signale: Töne, die das Schließen der Türen ankündigen, Durchsagen des Bahnhofspersonals und die Ankündigung der nächsten Haltestelle in den Bahnen. In der Regel wird in den U-, S- und R-Bahnen zusätzlich die Ausstiegsseite angesagt.
Die Türen in den U- und S-Bahnen sind aufgrund ihrer kontrastreichen und/oder taktilen Gestaltung einfach zu finden.

Bitte beachte die Hinweise der Zugzielanzeiger auf den Bahnsteigen. Die elektronischen Anzeiger informieren zusätzlich über Abfahrtszeiten, Fahrplanänderungen und Betriebsabweichungen. In den U-Bahnen wirst du über Monitore auf die nächste Haltestelle, mögliche Fahrplanänderungen und Störungen hingewiesen. Alle S-Bahnen und Regionalzüge haben eine elektronische Haltestellenanzeige.

Sicherheit 

  • Auf jedem Bahnsteig steht eine Rufsäule – auch für die schnelle Auskunft!
  • Alle Schnellbahnen haben eine direkte Sprechverbindung zu unseren Fahrerinnen und Fahrern.
  • Im Regionalverkehr steht dir die Zugbegleiter für Fragen zur Verfügung und kann auch bei Problemen oder in Notlagen angesprochen werden.
  • In den Zügen ohne Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter wende dich bitte nach Möglichkeit an das Fahrpersonal.

Auf allen HADAG-Schiffen befinden sich barrierefrei zugängliche Fahrgastbereiche. Darüber hinaus sind viele Schiffe mit barrierefrei zugänglichen WC's ausgestattet. Bitte sorge selbst für einen festen Stand auf dem Schiff! 

  • An der Haltestelle St. Pauli Landungsbrücken steht dir ein stufenloser Zugang an den Brücken 1, 3 und 10 zur Verfügung.
  • Auf der Linie 75 sowie der Cranz-Blankenese-Linie ist die Mitnahme von Rollstühlen leider nicht möglich, da die Anleger Steinwerder, Cranz und Neuenfelde nur über Treppen zu erreichen sind.

Auskunft zu barrierefreien HADAG-Fähren: HADAG Seetouristik und Fährdienst AG, Telefon 040/31 17 07-0.

Die Fähren legen an schwimmenden Pontons an, die durch Zugangsbrücken mit dem Land verbunden sind. Die Neigung der Zugangsbrücken ist abhängig vom Wasserstand bei Ebbe und Flut und variiert somit. Spalt und Stufe zwischen Ponton und Schiff werden durch eine Rampe (120 bzw. 180 cm breit) überbrückt. Befahre die ausgefahrene Rampe gerade! Gegebenenfalls öffne die Tür durch Druck auf den Türöffnerknopf. Zum Aussteigen drücke den Halteknopf im Türbereich oder nutze die Sprecheinrichtung. Bei starken Fahrgastandrang (speziell an Sommerwochenenden) wird der Zugang zu den Fähren an einigen Anlegern durch Ordnungspersonal geregelt. Wende dich in diesen Fällen für den Einstieg bitte direkt an das Personal auf den Pontons.

Auf den Elbfähren Linie 5160 (Amt Neuhaus) und Linie 5170 (Tanja) in Niedersachsen ist der Zugang zu den den Fähren stufenlos über Autorampen möglich. Der Neigungswinkel der Rampen variiert je nach Wasserstand und eine rollstuhlgeeignete Neigung kann nicht immer vorausgesetzt werden.