Zum Inhalt springen

Komm gut nach Hause

Für Hamburg und Umgebung

Umschalten zwischen Abfahrt und Ankunft

Für Hamburg und Umgebung

Fahrkarten allgemein

Mit Hilfe der Fahrplanauskunft können Sie sich komfortabel eine strecken- und datumsabhängige Preisauskunft geben lassen. 
In der Ergebnismaske haben Sie dann die Möglichkeit unter dem Fahrpreis für eine Einzelfahrkarte eine „Tarifübersicht" mit allen Angaben, Tarifzonen, Einzelkarten, Tageskarten, Monats- und Abo-Karten aufzurufen.
Oder Sie wählen den „Tarifberater", mit dem Sie eine Abfrage für Gruppen-Fahrten oder für Zeitkarteninhaber machen können.

In unserer Rubrik „Fahrkarten“ finden Sie eine Kurzbeschreibung aller Fahrkartenarten und können unter den jeweiligen Menüpunkten alle Preise einsehen.

Im Bus informieren Sie unsere Busfahrer, welcher Preis für eine Fahrt zu zahlen ist.

An den Haltestellen entnehmen Sie bitte der Fahrzieleingabe am Fahrkartenautomaten, welche Fahrkarte zu lösen ist.
An den Bushaltestellen können Sie auch am Linienaushang erkennen, bis zu welcher Haltestelle ein Fahrpreis gilt.

Mit der Gründung des HVV wurde die Entscheidung getroffen, das Vertriebssystem im HVV so einfach wie möglich zu gestalten. Die Nutzerinnen und Nutzer sollen in nur einem Vorgang eine gültige Fahrkarte erwerben können. Damit war die Entscheidung gegen Entwerter gefallen. Damit sind Mehrfahrtenkarten im HVV nicht umsetzbar.

Wir bieten Ihnen heute eine Vielzahl an Möglichkeiten jederzeit einfach und schnell Fahrkarten zu erwerben bei unseren Busfahrern, am Automaten, im Onlineshop und per HVV-App.

Abgegrenzte Bahngebiete („Fahrkartenpflichtiger Bereich“) dürfen nur mit einer gültigen Fahrkarte oder Bahnsteigkarte betreten werden. Die Bahnsteigkarte kostet 0,10 €. Sie berechtigt ab Kauf eine Stunde lang zum Betreten des fahrkartenpflichtigen Bereichs der Haltestelle, an der sie gelöst wurde. Bahnsteigkarten sind am Fahrkartenautomaten erhältlich.

Kunden, die nicht während der Hauptverkehrszeit (mo – fr) den HVV nutzen, bieten wir eine Auswahl an preislich vorteilhaften Fahrkarten an. Für diese gelten sogenannten Sperrzeiten: Die Fahrkarten können Sie z. B. nicht montags bis freitags zwischen 6 und 9 Uhr nutzen.

Für welche Fahrkarten Sperrzeiten gelten, ist bei der jeweiligen Fahrkarte angegeben. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch, über unser Kontaktformular oder persönlich in einer unserer Servicestellen zur Verfügung.

Laut HVV-Tarif gelten die Tage Heiligabend und Silvester wie Sonnabende. Fahrkarten mit eingeschränkten Nutzungszeiten an Werktagen montags bis freitags können Sie dann also ganztägig nutzen.

HVV-Fahrkarten werden von den jeweiligen Verbundverkehrsunternehmen im HVV verkauft (Aufdruck Fahrkarte „Ausgegeben durch …“).

Für viele Fahrkarten nutzen die Verkehrsunternehmen im HVV die Möglichkeit der vereinfachten Anforderungen an Fahrausweise nach § 34 der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV). Hieraus ergibt sich, dass der Steuersatz nicht ausgewiesen werden muss, wenn die Beförderung dem ermäßigten Steuersatz unterliegt.

Wenn es sich also um HVV-Fahrkarten handelt, auf denen die Mehrwertsteuer nicht gesondert ausgewiesen ist, kann stets nur der ermäßigte Umsatzsteuersatz als Vorsteuer geltend gemacht werden. Nur sofern der allgemeine Steuersatz auf der Fahrkarte ausgewiesen wurde, gilt dieser.
 

Tarifgebiet

Der Bereich Hamburg AB umfasst das Hamburger Stadtgebiet sowie einige umliegende Städte und Gemeinden. Im Tarifplan sind das die Ringe A + B.

Das Gesamtnetz (Ringe A-H) umfasst:

  • das Hamburger Stadtgebiet
  • die Schleswig-Holsteinischen Kreise Herzogtum Lauenburg, Pinneberg, Segeberg und Stormarn
  • die Niedersächsischen Landkreise Harburg, Lüneburg und Stade
  • fast alle Schienenstrecken in den Landkreisen Cuxhaven, Rotenburg (W), Heidekreis, Uelzen und Lüchow-Dannenberg.

Einzel-, Tages- und Gruppenkarten gelten nur in den Ringen A - F. Zeitkarten gelten in den Ringen A - H.

Zur Preisgestaltung der Nahbereichskarte und Kurzstreckenkarte sind alle Linien im Bereich Hamburg AB mit Hilfe von so genannten Zahlgrenzen in Teilstrecken unterteilt.

  • Die Nahbereichskarte gilt zur Nutzung von zwei Teilstrecken (bis zur zweiten Zahlgrenze).
  • Die Kurzstreckenkarte zur Nutzung einer Teilstrecke (bis zur ersten Zahlgrenze).

Die Zahlgrenzen sind auf die möglichst gute Erreichbarkeit von Einkaufs- und Versorgungszentren zugeschnitten. Ein Haltestellen-, Zeit- oder Kilometertarif wäre in diesem Sinne nicht flexibel genug. Für den Fahrgast „vor Ort“ ist die Kenntnis der Zahlgrenzen für die eigene Preisfindung jedoch unerheblich, weil an jedem Automaten im Schnellbahn- und Regionalverkehrsnetz (teilweise auch an Bushaltestellen mit hohem Fahrgastaufkommen) und bei den Hafenfähren durch Eingabe des Fahrziels automatisch der richtige Fahrpreis angezeigt wird. In den Bussen findet der Verkauf durch das Fahrpersonal statt, das bei Nennung des Fahrziels die Preisstufe dann kennt bzw. selbst ermittelt. In der Fahrplanauskunft über hvv.de oder die HVV-App (für IOS und Android) wird Ihnen zudem immer nach Eingabe von Start/Ziel je ausgewählter Fahrtstrecke am Ende die passenden Fahrkarte angezeigt, die Sie hier jeweils auch online oder über die App kaufen können. Die Fahrgäste müssen also nicht selbst die richtige tarifliche Einstufung vornehmen, sofern sie den Preisbereich nicht kennen (die Preisauswahl am Automaten wird nur für kundige Schnellkäufer zum Beispiel beim wiederholten Kauf vorgehalten).

Fahrpreise

Das HVV-Netz umfasst mehr als 700 Linien, über 4.000 Fahrzeuge und ca. 10.000 Haltestellen. Das alles muss betrieben, in Schuss gehalten und weiter ausgebaut werden. 

Personal
Bei den Verkehrsunternehmen im HVV arbeiten viele Tausend Menschen. Tendenz steigend – vor allem vor dem Hintergrund eines stetig attraktiver und leistungsstärker werdenden Angebotes. Sie alle haben ein Ziel: Sie so sicher und pünktlich wie möglich von A nach B zu bringen.

Fahrzeuge und Haltestellen
Die Verkehrsunternehmen investieren ständig in neue Bahnen, Busse und Fähren. Sie sind leiser, umweltfreundlicher und komfortabler. Gleichzeitig werden immer mehr Haltestellen barrierefrei ausgebaut, indem beispielsweise Aufzüge nachgerüstet werden.

Erreichbarkeit
Wir fahren nicht nur an Orten und zu Uhrzeiten, wo es sich aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten „lohnt". Viele Kunden sind darauf angewiesen, dass die Bahn oder der Bus auch zu Randzeiten, nachts oder in dünner besiedelten Regionen verlässlich für Sie da ist. Das Prinzip heißt „Daseinsvorsorge“.

Sicherheit
Ein Thema das uns wirklich am Herzen liegt: Die Sicherheit unserer Fahrgäste. Überall stehen Notrufsäulen, die direkt mit den Leitstellen verbunden sind. Und das Sicherheitspersonal wurde in den letzten Jahren mehrmals aufgestockt.

Sauberkeit
Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Wir machen alles wieder sauber. Jeden Tag. Überall.

Besser statt billiger
Wir wollen immer mehr Autofahrer zum Umdenken bewegen. Daher investieren wir in den kommenden Jahren mehrere Hundert Millionen Euro in ein noch attraktiveres Nahverkehrsangebot – größtenteils aus Steuereinnahmen. Die Erhöhung der Fahrpreise federt dabei lediglich einen Teil der aktuellen Betriebskostensteigerungen der Verkehrsunternehmen ab.
Die Investition in die Zukunft ist unabdingbar, denn nur mit einem leistungsstarken, zuverlässigen Nahverkehr kann die Verkehrswende gelingen.

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Fahrkarten reichen nicht, um die Kosten der Verkehrsunternehmen im HVV zu decken. Mit anderen Worten: Jede Fahrkarte muss mit Steuergeldern bezuschusst werden.  Dies hat unter anderem zur Folge, dass steigende Fahrgastzahlen unter dem Strich nicht automatisch zu einer Kostenreduktion für alle führen. Im Gegenteil, je mehr Fahrkarten verkauft werden, desto mehr müssen auch bezuschusst werden. Damit dieser Zuschussbedarf nicht immer größer wird, ist die Anpassung des Tarifs trotz steigender Nutzerzahlen nötig.

Die Fahrpreise im HVV sind nicht generell höher als in anderen Verbünden. Ein Beispiel: Die Kinderkarte ist nur in Leipzig noch günstiger als in Hamburg.

Die immer wieder für Vergleiche herangezogene HVV-Monatskarte „Hamburg AB“ gilt von Pinneberg bis Reinbek und von Ahrensburg bis Wedel. Ein Gebiet, das viel größer ist als in den meisten anderen Verkehrsverbünden.

Ein 365-Euro-Ticket im HVV würde bedeuten: Ein hoher dreistelliger Millionenbetrag fehlt in den öffentlichen Haushalten. Jedes Jahr. Dies würde nicht nur Hamburg betreffen, sondern auch die Umlandkreise sowie die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Das Defizit müsste dann anderswo eingespart oder über Steuererhöhungen ausgeglichen werden.

Fahrkartenkontrollen

Das ist eine Frage der Fairness. Es ist ungerecht, wenn ehrliche Fahrgäste für Schwarzfahrer mitbezahlen müssen. Aktuell haben wir jährliche Fahrgeldverluste durch Schwarzfahren von über 40 Millionen Euro, die durch Steuergelder und ehrliche Fahrgäste ausgeglichen werden müssen.

Wir als Hamburger Verkehrsverbund sind mit den Kollegen aller im Verbund organisierten Verkehrsunternehmen im Austausch. Bei groß angelegten Schwerpunktkontrollen sind wir gemeinsam im HVV-Gebiet unterwegs, während die Verkehrsunternehmen die tägliche Umsetzung der Kontrollen eigenständig übernehmen.

Wie überall, kann es auch bei Fahrkartenkontrollen einmal zu Missverständnissen kommen. Sollten Sie sich ungerecht behandelt fühlen, wenden Sie sich bitte via Kontaktformular an uns.

Im HVV werden in verschiedenen Fällen erhöhte Beförderungsentgelte erhoben. Eine genaue Übersicht finden Sie in der jeweils aktuellen Fassung unseres  HVV-Gemeinschaftstarifs (1,47 MB) .

Es mag dem Einzelnen unter den täglich 2,6 Millionen Fahrgästen so vorkommen, als wären die Fahrkartenprüfer zu selten präsent.
Fest steht: 300 Kolleginnen und Kollegen sind täglich auf rund 700 Linien im HVV-Gebiet unterwegs. Darüber hinaus gibt es pro Jahr ca. 500 Abgangskontrollen. Bei diesen wird wirklich jeder Fahrgast kontrolliert, der an einer bestimmten Haltestelle aussteigt. Hier achten wir auf eine bunte Mischung der Haltestellen und auch darauf, dass jede Schnellbahn-Haltestelle oder große Busanlage mindestens einmal pro Jahr dran kommt.

Wir versuchen bei unseren Kontrollen schnell und effizient vorzugehen, damit auch alle Umstiege noch erreicht werden. Das geht mit Kontrollen während der Fahrt natürlich besonders gut.
Während der Fahrt werden die Kontrolleure aber von Schwarzfahrern oft schon vorher erkannt. Die Schwarzfahrer steigen dann einfach schnell aus und sind weg. Bei Abgangskontrollen gehen wir sicher, dass wir wirklich jeden aussteigenden Fahrgast kontrollieren. 
Damit trotzdem alles möglichst reibungslos läuft, sind wir gerade bei Abgangskontrollen mit so vielen Prüfern vor Ort.

In den Bussen selbst gestaltet sich eine Kontrolle während der Fahrt schwieriger, wird aber trotzdem durchgeführt. Wir kontrollieren zusätzlich aber auch immer wieder an großen Busanlagen. Außerdem helfen die Busfahrer durch den „Einstieg vorn“ mit und prüfen die Fahrkarten der Kunden direkt beim Einsteigen.
In Zukunft wollen wir aber noch ein Auge mehr auf die Busse werfen und werden dort häufiger mit Prüfpersonal unterwegs sein.

Wenn Sie bereits im Besitz einer HVV-Card sind, nutzen Sie bitte beim Einstieg das Prüfgerät vorne im Bus. Das Gerät übernimmt die Kontrolle der Fahrkarte und signalisiert, wenn etwas nicht stimmt.

Wir freuen uns, wenn die Fahrgäste Verständnis für die Kontrollen und vor allem auch für die Prüfer zeigen. Halten Sie bei Kontrollen Ihre Fahrkarte bereit und bleiben Sie kooperativ, auch wenn mal etwas schief läuft. Ganz wichtig: Die Prüferinnen und Prüfer sind auch nur Menschen. Die Kontrollen sind ihr Job, den sie im Interesse aller HVV-Kunden versuchen bestmöglich auszuüben.