Die Zuverlässigkeitsquote gibt an, wie viele Züge tatsächlich gefahren bzw. kurzfristig ausgefallen sind. Bei der S-Bahn werden dabei die geleisteten Zugkilometer ins Verhältnis zu den fahrplanmäßig vorgesehenen Zugkilometern gesetzt. Geplante Schienenersatzverkehre (SEV) mit Bussen, die z.B. bei Bauarbeiten die S-Bahn ersetzen, fließen somit nicht in die Zuverlässigkeitsquote ein.
Hinweis: Bitte die unterschiedlichen Achsenskalierungen der Diagramme beachten. Diese sind jeweils für eine optimale Darstellung angepasst.
Tipp: Beim Bewegen des Mauszeigers über die einzelnen Balken werden weitere Informationen angezeigt. Mit Klick auf die Legende unter den Diagrammen können verschiedene Linien ausgewählt werden.
Hinweise zu den Linien S2 und S7
Aufgrund des geplanten Abrisses der Eisenbahnüberführung Holstenstraße sowie des Einbaus von Hilfsbrücken durch die DB InfraGO AG und der dafür notwendigen Gleissperrung kann die Linie S2 bis auf Weiteres nicht mehr von Holstenstraße nach Altona verkehren. Um einen stabilen und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, hat die S-Bahn Hamburg die Linienführung angepasst und ist dabei dem Wunsch der Fahrgäste einer eindeutigen Kennzeichnung der Linienwege nachgekommen.
Seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 verkehrt die S2 Mo-Fr in den Hauptverkehrszeiten als Taktverstärker zwischen Bergedorf und Diebsteich über Dammtor (Verbindungsbahn). Die S7 bildet als neue Hauptlinie den Grundtakt und bedient ganztägig die Strecke Aumühle/Bergedorf nach Altona über Jungfernstieg (City-Tunnel) und fährt von Altona nach Bergedorf/Aumühle über Dammtor (Verbindungsbahn).
Es handelt sich bei der S7 nicht um eine neue Linie, sondern um eine neue Kennzeichnung für den temporären Linienverlauf. Weitere Informationen auf der Webseite der S-Bahn Hamburg.
Im Qualitätsmonitor werden beide Linien separat ausgewiesen.
Das angepasste Betriebskonzept kann Auswirkungen auf die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der S2 haben. Da die S2 bis auf Weiteres nur noch in den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags (Mo-Fr) verkehrt, sind Verspätungen aufgrund der engen Zugfolgen wahrscheinlicher als in den übrigen Tageszeiten. Bei besonderen Ereignissen (Personen im Gleis, Signalstörungen, Unwetter) ist die S2 als „Verstärkerlinie“ im besonderen Maße betroffen. Im Ergebnis kann die Zuverlässigkeitsquote der S2 z.T. deutlich niedriger als im Vergleich zur betrieblichen Lage vor der Anpassung des Betriebskonzeptes sein.