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open hvv

Das ist dein Raum zum Mitgestalten

„Und was bewegt Dich“ ist nicht umsonst unser Slogan. Wir wollen mit euch im engen Austausch sein. Uns ist wichtig, was dich bewegt, wann und warum du den hvv nutzt und wo wir uns aus deiner Sicht verbessern sollten. Daher haben wir ein neues Veranstaltungsformat ins Leben gerufen – den "open hvv".

open hvv bietet den Raum zum Mitgestalten, zum persönlichen Austausch mit uns. Egal ob Abonnent, Neukundin oder passionierter Radfahrer – hier ist jeder herzlich willkommen. Denn über allem steht immer die Frage: Welche Angebote und Möglichkeiten braucht es, um Menschen für die Mobilitätswende zu begeistern?

Anmeldung

Die nächsten open hvv Veranstaltungen, in denen unterschiedlichste gesellschaftliche Gruppen zu Wort kommen sollen, sind bereits in Vorbereitung. Dann wird es beispielsweise um Fragestellungen rund um Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket, um “Rad und ÖPNV” und um die Sicherheit im ÖPNV gehen. Außerdem wollen wir uns darüber austauschen, wie aus Sicht von Schülerinnen und Schülern die Nutzung des ÖPNV noch einfacher werden kann.

Eingestiegen, umgestiegen – dabeibleiben?

Am 18.08. (Donnerstag), von 16 bis 18.30 Uhr findet in den stylischen Räumlichkeiten von Hammerbrooklyn, Stadtdeich 2-4, 20097 Hamburg, unser nächster open hvv statt. Dann steht euer Feedback nach 3 Monaten 9-Euro-Ticket im Fokus:

  • Hast du den hvv in den drei Monaten mehr genutzt?
  • Was war gut, was geht besser?
  • Wo war der Einstieg in den öffentlichen Nahverkehr einfach, wo weniger?
  • Wie sollte Mobilität gestaltet sein, damit sie gut funktioniert?
  • Wie müsste die Preisgestaltung sein, damit man länger im System bleibt? Was ist angemessen?
  • Wären Busse und Bahnen auch langfristig eine gute Alternative zum Auto?

Angesprochen sind vor allem Personen, die den hvv bisher wenig bis gar nicht genutzt haben. Anmeldeschluss ist am 11.08.2022.

Am 26.09. (Montag) finden mit insgesamt 100 Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines open hvv 4 parallele Workshops zu verschiedenen Themenblöcken statt, organisiert von hvv Schulprojekte. Das Leitfrage lautet: “Klimafreundlicher Verkehr ganz einfach! Wie wird der hvv einfach und für alle nutzbar?” Die einzelnen Themenfelder für die Workshops stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, aber folgende Punkte werden mit einfließen:

  • Tarifgestaltung und Vertrieb inkl. eTicketing, 9-Euro-Ticket, Schülerticket
  • E-Mobilität: aktuelle Zahlen, Ziele, Technologien inkl. Batterie vs. Wasserstoff
  • Angebotsseite des hvv inkl. Intermodalität, Taktung, Stadt- und Umland-Angebotsstrukturen
  • Sicherheit und Sauberkeit in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Stadtentwicklung, autogerechte Stadt vs. zukunftsfähige Urbanität, Radverkehr
  • Zukunft des Verkehrs inkl. Technologien wie autonomes Fahren, Digitalisierung des Verkehrs, Car-/Bike-/Ride-Sharing

Hinweis: Das Besondere an diesem open hvv ist, dass er in Kooperation und im Rahmen der Bildungswoche „wetter.wasser.waterkant.“ stattfinden wird. Die Lehrkräfte melden die Klassen direkt über den Veranstalter an.

Rückblick

Bereits die ersten beiden open hvv Workshops haben gezeigt: Es gibt viele wertvolle Anregungen, Ideen und Hinweise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie der öffentliche Nahverkehr noch besser auf die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse unserer Fahrgäste zugeschnitten werden kann.

Die Dialogreihe open hvv startete im Februar 2022 mit Familien. Dieser Workshop zeigte vor allem: Familie ist nicht gleich Familie, die Bedürfnisse an Mobilität sind dementsprechend sehr unterschiedlich.

Daher sind flexible, übertragbare, einfache und digitale Modelle gefragt, aber auch einzelne Familien-Aktionszeiten und -angebote.

Im Verlauf des Austauschs wurde jedoch gleichzeitig deutlich, dass viele familienfreundliche Angebote des hvv auch noch nicht allen Teilnehmenden bekannt waren: günstige Kinderfahrkarte, Mitnahmeregelungen bei Tageskarten und Vollzeit-Abos sowie zahlreiche bestehende und geplante tarifliche Angebote für Schülerinnen und Schüler.

Dieser Workshop hat sehr deutlich gemacht, wie wichtig der regelmäßige persönliche Erfahrungsaustausch ist. Auch wenn das an sich keine neue Erkenntnis ist – für die eingeladenen sehbehinderten, blinden, schwerhörigen oder gehörlosen Fahrgäste ist Mobilität im Alltag eine besonders schwierige Herausforderung und muss daher im Voraus genau geplant werden. Sie brauchen eine gute Orientierung und müssen sich sicher fühlen. Entsprechend signifikant und wichtig sind für uns daher die Erfahrungswerte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie deren Einordnung.

Im Fokus standen insbesondere Ideen und Hinweise für mögliche technische Lösungen, wie beispielsweise:

  • Technische Lösungen sollten auf persönliche Mobilitätseinschränkungen konfigurierbar sein. Tages- und fahrtspezifische Informationen, die die individuellen Einschränkungen berücksichtigen, schaffen nicht nur bessere Orientierung, sondern auch ein Gefühl der Sicherheit.
  • Informationen für hör- und sehgeschädigte Menschen sollten leichter zugänglich sein. Insbesondere von unvorhersehbaren Störungen – Verspätungen, Baustellen, Schienenersatzverkehr oder Haltestellenverlegungen – erfahren sie meist zu spät.
  • Neben der Optimierung technischer Hilfsmittel ist daher auch die Kommunikation mit echten Menschen, die schnell auf ihre Bedürfnisse eingehen können, unverzichtbar.
  • Die Orientierung in Bahnhöfen sollte mit Hilfe technischer Möglichkeiten selbstbestimmter werden (Stichworte: Treppenpläne, Aufzug-Infrastruktur, Voice-Navigation etc.)
  • Zwei-Sinne-Prinzip berücksichtigen: Informationen müssen visuell und akustisch kommuniziert werden.