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Für Hamburg und Umgebung

Für Hamburg und Umgebung

Netzausbau im HVV

Immer mehr Menschen zieht es in die Metropolregion Hamburg. Mitte der 2030er Jahre wird die Stadt rund zwei Millionen Einwohner haben. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden und die Qualität des ÖPNV in Hamburg in Sachen Pünktlichkeit, Erreichbarkeit, Verfügbarkeit und Komfort auf hohem Niveau zu gewährleisten, bauen wir das Verkehrsangebot laufend aus.

Ziel ist es, den Anteil des ÖPNV am Gesamtverkehr von heute 20% auf 30% bis zum Jahr 2030 zu erhöhen. Hierfür sind erhebliche Angebotsausweitungen im Schnellbahn- und Busverkehr geplant. Nur so lassen sich Hamburgs Ziele beim Klimaschutz realisieren.

Im HVV gibt es über 700 Buslinien und fast 10.000 Bushaltestellen. Vor allem die MetroBus-Linien verzeichnen einen überdurchschnittlichen Fahrgastzuwachs. Deshalb werden die Kapazitäten auf wichtigen Linien kontinuierlich ausgebaut – sowohl in der Innenstadt, als auch in den Randgebieten. Das Senatsprogramm zur Busoptimierung der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) läuft bereits seit 2012 und wird kontinuierlich weiterverfolgt und ausgebaut.

Das wird umgesetzt

  • Beeinflussung der Ampeln durch Busse (Vorrangschaltung)
  • Neu- und Umbau sowie Optimierung von Haltestellen
  • Herstellung von Barrierefreiheit bzw. Barrierearmut
  • Ausbau der Infrastruktur für längere Busse
  • Verlegung von Haltestellen an verkehrsstrategisch bessere Punkte (z. B. hinter Ampeln)
  • Einrichtung zusätzlicher Abbiegespuren für Busse
  • Einrichtung von Busspuren

Ihre Vorteile

  • Der Busverkehr wird leistungsfähiger und komfortabler.
  • Die Takte werden dichter, das heißt die Busse fahren häufiger.
  • Das Platzangebot in den Bussen wird größer, da mehr Langbusse eingesetzt werden können.
  • Die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Busse verbessern sich, da die Busse weniger im Stau stehen bzw. am Stau vorbeifahren.

Bereits abgeschlossen sind Verbesserungsmaßnahmen auf den MetroBus-Linien 5 und 7. Die Linien 2, 3, 6, 20 und 25 sowie die Linien 4 und 21 im Bereich des Eidelstedter Platzes sind ebenfalls in der Optimierung. In Teilen sind diese bereits fertig ausgebaut. Seit 2019 werden die Verbesserungen auf den MetroBus-Linien 12, 14, 15, 23 und 26 vorgenommen. Mehr Informationen rund um das Senatsprogramm zur Busoptimierung finden Sie auf Vorfahrt für Hamburg via Bus.

Die Stadteile Ottensen und Bahrenfeld wachsen zusammen. Zwischen den S-Bahnhöfen Altona und Bahrenfeld entsteht für die Linie S1/S11 eine neue S-Bahn-Station, die Haltestelle Ottensen. Zwischen den Eisenbahnüberführungen „Bahrenfelder Steindamm“ und „Daimlerstraße“ wird die neue Station an die bestehenden Gleise angebaut. Dies bringt für beide Stadtteile und das dort entstehende Neubaugebiet einen deutlich verbesserten Anschluss an das Hamburger Schnellbahnnetz.

Das ist geplant

  • Bau einer komplett neuen Haltestelle mit Mittelbahnsteig auf der Linie S1/S11 zwischen Altona und Bahrenfeld.
  • Schaffung eines barrierefreien Zugangs vom Bahrenfelder Steindamm (Zugang Ost)
  • Schaffung eines zweiten Zugangs in Richtung Thomasstraße und Gaußstraße mit Fußgängerbrücke (Zugang West)

Ihre Vorteile

  • Bessere Anbindung des Stadtteils Ottensen an das Hamburger Schnellbahnnetz
  • Kürzere Wegzeiten für Anwohner im Umfeld der neuen Haltestelle in Richtung Innenstadt und Wedel

Die vorbereitenden Arbeiten und erste Baumaßnahmen haben bereits Anfang 2019 begonnen. Den Planungen zufolge wird die neue Station voraussichtlich Ende 2021 in Betrieb genommen. Auf den Projektseiten der Deutschen Bahn können Sie den genauen Baufortschritt und die aktuellen Entwicklungen nachlesen.

Im Regionalverkehr zwischen Hauptbahnhof, Ahrensburg und Bad Oldesloe wachsen die Fahrgastzahlen seit Jahren. Daher wird die neue Linie S4 die RB81 ersetzen und der stetig wachsenden Nachfrage auf diesem Streckenabschnitt gerecht werden.
Zudem erhalten durch die S4 im gesamten Einzugsgebiet rund 250.000 Menschen Anschluss an das Hamburger Schnellbahnnetz.

Das ist geplant

  • Neubau von S-Bahn-Gleisen
  • Neubau von rund 45 Kilometern Schallschutzwänden sowie weiteren Lärmschutzmaßnahmen
  • Bau neuer Haltestellen entlang der Strecke: Claudiusstraße, Bovestraße, Holstenhofweg, Am Pulverhof und Ahrensburg West

Ihre Vorteile

  • Durch neu geschaffene Umsteigepunkte entfällt für viele Pendler das Umsteigen am Hauptbahnhof.
  • Die neue, zusätzliche S-Bahn-Trasse entlastet den Güter- und Fernverkehr. Somit wird die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit von Zügen auf der Strecke Hamburg-Lübeck erhöht.
  • Auf der reinen S-Bahn-Strecke ist ein deutlich dichterer Fahrplantakt möglich als im aktuellen Regionalverkehr.
  • Auf der Strecke der S4 werden moderne, barrierefreie S-Bahn-Züge eingesetzt.
  • Durch die S4 wird ein völlig neues Nahverkehrsangebot in der Region geschaffen, welches den Umstieg vom Auto zum HVV deutlich attraktiver macht.

Nachdem das Finanzierungsabkommen Ende 2019 unterzeichnet wurde, soll die erste Teilstrecke 2027 in Betrieb gehen.

Weitere Informationen, die Ziele, die mit dem Bau der S4-Strecke verfolgt werden sowie erste Bilder, wie die neuen Bahnhöfe aussehen könnten, finden Sie unter auf der Projektseite.

Auf dem südlichen Teil der heutigen AKN Linie A1 soll zukünftig die S-Bahn den Betrieb übernehmen. Bis nach Kaltenkirchen wird dann die Linie S21 fahren. Diese wird dafür in Eidelstedt ausgefädelt und ein Umsteigen in Eidelstedt ist für Fahrgäste von Kaltenkirchen Richtung Hauptbahnhof nicht mehr notwendig.

Das ist geplant

  • Die alte AKN-Strecke zwischen Eidelstedt und Kaltenkirchen wird für den S-Bahn-Verkehr ausgebaut und elektrifiziert. Das bedeutet, dass an der Strecke die Stromversorgung für den S-Bahn-Betrieb geschaffen wird.
  • Bahnsteige werden erhöht
  • Ein neuer Haltepunkt „Schnelsen Süd“ wird realisiert.
  • Neue moderne, barrierefreie S-Bahn-Züge werden eingesetzt
     

Ihre Vorteile

  • Der Verkehr wird pünktlicher.
  • Zwischen Kaltenkirchen und Hauptbahnhof können Sie ohne Umsteigen reisen.
  • Die Fahrzeiten verkürzen sich.
  • Bahnsteige werden barrierefrei.
  • Schnelsen erhält einen weiteren Ein- und Aussteigepunkt (Schnelsen Süd).
  • Die neuen Züge bringen mehr Komfort.

Momentan läuft das sogenannte Planfeststellungsverfahren. Mit einem Beschluss zum Bau wird noch in 2020 gerechnet. Danach wird die Finanzierung geklärt. Nach aktueller Projektplanung soll der  Umbau im Winter 2022/23 starten. Der S-Bahn-Verkehr auf der Strecke soll nach Auskunft der Hamburger Verkehrsbehörde und des Kieler Wirtschaftsministeriums im Jahr 2025 in Betrieb gehen.

Die HOCHBAHN baut ihr Netz in den nächsten Jahren gewaltig aus. Durch die Verlängerung der U4 bis auf die Horner Geest erhalten mehr als 13.000 Menschen erstmalig eine direkte und fußläufige Anbindung an das Hamburger Schnellbahnnetz.

Das ist geplant

  • 1,9 km langer unterirdischer Ausbau der U4-Strecke auf die Horner Geest
  • Umfangreicher Umbau der Haltestelle Horner Rennbahn
  • Bau zweier neuer unterirdischer Haltestellen: Stoltenstraße und Horner Geest.

Ihre Vorteile

  • Schnellbahnnetz-Anbindung des Stadtteils Horn bis zum Schiffbeker Moor
  • Barrierefreier Zugang zu den neuen Haltestellen
  • In 13 Minuten von der Horner Geest direkt zum Hauptbahnhof
  • Neue, modern designte Haltestellen, die in ihrem Design das Stadtteilbild widerspiegeln und dessen Image positiv unterstreichen
  • Menschen aus umliegenden Stadtteilen profitieren durch schnelleren Umstieg vom Bus in die U4

Die Planungen für die U4-Verlängerung laufen seit 2015. Seit Anfang 2020 haben die vorbereitenden Baumaßnahmen begonnen. Mitte der 20er-Jahre sollen die ersten Züge auf der neuen Strecke fahren.

Für weitere und detaillierte Informationen zum Projekt besuchen Sie gern die Internetseite Schneller durch Hamburg.

Eine neue U-Bahn für Hamburg! Der Bau einer weiteren U-Bahn-Linie wird ein Meilenstein für Hamburg, um in Zukunft noch mehr Menschen für den ÖPNV zu begeistern. Die Planungen für das Großprojekt U5 sind in vollem Gange und im östlichen Streckenabschnitt, zwischen Bramfeld und City Nord, läuft aktuell das Baugenehmigungsverfahren.

Das ist geplant

  • Bau einer komplett neuen U-Bahnstrecke von Bramfeld über die City Nord, Winterhude, Stephansplatz, Eppendorf bis nach Stellingen zur Endhaltestelle Arenen/Volkspark
  • Einsatz einer neuen Generation vollautomatischer, autonom fahrender Fahrzeuge
  • Bau moderner und barrierefreier Haltestellen mit automatischen Zugangstüren zu den Bahnen

Ihre Vorteile

  • Die U5 schließt Lücken im Netz: Stadtgebiete ohne Anschluss an das Schnellbahnnetz werden deutlich besser angebunden und gewinnen somit grundlegend an Attraktivität.
  • Moderne Haltestellen und Züge sorgen für mehr Fahrkomfort.
  • Gerade beim vollautomatischen Betrieb steht das Thema Sicherheit an oberster Stelle. Diese wird unter anderem durch Zugzugangstüren am Bahnsteig gewährleistet.
  • Die U5 wird die stark frequentierten MetroBus-Linien 5 und 6 entlasten.
  • Mit der neuen U-Bahn-Linie werden viele Strecken viel schneller zurückgelegt. Beispielsweise fährt man vom Siemersplatz bis Hauptbahnhof mit der U5 nur 15 Min. statt aktuell 25. Von der Haltestelle Jarrestraße (Kampnagel) bis Hauptbahnhof sind es dann nur noch 5 statt derzeit 15 Minuten.

Die Finanzierung für den östlichen Teilabschnitt steht bereits, sodass voraussichtlich Ende 2021 mit dem Bau begonnen werden kann. Wann die U5 fertig ist, ist zurzeit noch sehr schwer zu sagen. Schauen Sie für aktuelle Informationen daher gern regelmäßig auf Schneller durch Hamburg vorbei.